Bezahlbares Wohnen
- Bezahlbare Wohnungen
Dank DWG geht es in Lörick voran
Auf einem ehemaligen Gelände eines Autohauses entstehen 100 bezahlbare Genossenschaftswohnungen, 50 Prozent davon öffentlich gefördert. Nachdem der bisherige Investor insolvent gegangen ist, führt nun die Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft (DWG) das Projekt an der Hansaallee 242 weiter. Der entsprechende Kaufvertrag ist unterschrieben. Bis 2016 befand sich auf dem Gelände das Autohaus Moll, ein Projektentwickler hatte das Grundstück erworben, um dort Wohnungen zu errichten und das Autohaus bis auf Teile der Bodenplatte und wenige Keller das Autohaus bereits abgerissen. Inzwischen ist der Projektentwickler insolvent gegangen. Die DWG sorgt nun dafür, dass trotzdem die dringend benötigten Wohnungen entstehen. Und zwar bezahlbare. Die DWG hatte sich bereits vor einiger Zeit mit dem Grundstück beschäftigt und hatte rund die Hälfte der geplanten Wohnungen von dem Projektentwickler gekauft. Nach dessen Insolvenz hat die DWG das etwa 6.000 Quadratmeter große Grundstück im linksrheinischen Stadtteil Lörick nun gekauft.
- EXPO REAL 2025
Bezahlbares Wohnen bleibt zentrales Thema
Wenn sich in München die internationale Immobilienwelt zur EXPO REAL trifft, geht es meist um große Zahlen, große Projekte und große Visionen. Doch mitten zwischen Investoren, Projektentwicklern und Stadtplanern erinnert der VdW Rheinland Westfalen daran, was nicht außer Acht gelassen werden darf: Es geht auch um die Menschen, die bezahlbar wohnen wollen. Mit dieser klaren Botschaft trat VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter auch in diesem Jahr auf der Leitmesse auf – und machte deutlich: „Zwischen Immobilien und Investitionen dürfen wir das bezahlbare Wohnen nicht vergessen.“ Der Zeitpunkt für diesen Appell hätte kaum passender sein können. Die Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen haben gezeigt, dass das Thema Wohnen die Menschen bewegt: Für 14 Prozent der Befragten war die Wohnungssituation laut Infratest Dimap sogar wahlentscheidend. Rychter sieht darin einen klaren Auftrag: „Unsere Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften stehen bereit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten. Aber wir brauchen politische Rahmenbedingungen, die das auch ermöglichen.“
- Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
"Sprechen wir übers Wohnen" mit Dr. Stephan Keller
In vielen Kommunen geben Bürgerinnen und Bürger noch ein weiteres Mal ihre Stimme ab und entscheiden am 28. September, wer künftig in ihren Städten und Kommunen an der Spitze steht. Vor den Stichwahlen sprach VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter mit Dr. Stephan Keller, erneut kandidierender Oberbürgermeister der stadt Düsseldorf. Zu Beginn blickte Keller auf den bisherigen Wahlkampf zurück, skizzierte die prägenden Themen und ordnete das Ergebnis der Kommunalwahl ein. Besonders hervor hob er die Bedeutung von Wohnungspolitik und Stadtentwicklung: Bezahlbarer Wohnraum müsse konsequent vorangebracht werden, verbunden mit einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung der Stadt. Im Hinblick auf die großen Herausforderungen wie Klimawandel, Hitze, demografischer Wandel und steigender Wohnraumbedarf betonte Keller die Rolle leistungsfähiger Verwaltungen. Nur wenn Genehmigungsverfahren beschleunigt und Förderprozesse vereinfacht werden, könne dringend benötigter Wohnraum schneller entstehen. Abschließend ging es um die zunehmende Zahl von Stichwahlen und die höhere Wahlbeteiligung. Keller unterstrich, dass es seine Aufgabe sei, die Vielfalt an Stimmen und Interessen in Düsseldorf zu berücksichtigen und zu vertreten. Der digitale Austausch ist über den Instagram-Kanal des VdW Rheinland Westfalen auch im Nachhinein zu sehen.
- Veranstaltung
Blick in den Maschinenraum des RLP-Bündnisses "Bezahlbares Wohnen"
Das Bündnis Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz arbeitet gerade an einer Vereinbarung, wie das Bauen günstiger werden soll, Qualität aber zugleich erhalten bleibt. Beim Wohnungspolitischen Gespräch der sozial orientierten Wohnungswirtschaft mit der rheinland-pfälzischen Finanzministerin Doris Ahnen in Mainz konnten die Gäste am 23. September 2025 live verfolgen, wie die Diskussionen im Bündnis geführt werden. Der Abend zeigte: Über das Ziel, günstigeres Bauen zu ermöglichen, sind sich alle einig, der Teufel steckt dann aber noch im Detail. Das Leitmotiv des Abends setzte Adalbert Fettweiß, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen, gleich zu Beginn: "Wir werfen heute Abend einen Blick in den Maschinenraum des Bündnisses", sagte er in seiner Begrüßungsrede im Zentrum Baukultur. In den Maschinenraum, in dem derzeit das Programm "Besser bauen. Für alle." erarbeitet wird. Dessen fünf Handlungsfelder beschrieb Finanzministerin Doris Ahnen: Baurecht, Bautechnik, Bauprozesse, Bauinnovation und Baukultur. In jedem dieser Felder sollen Maßnahmen vereinbart werden, die Bauen kostengünstiger machen und zugleich Qualität sichern. Finanzministerin Doris Ahnen sagte: "Den Anfang haben wir mit der Reform der Landesbauordnung schon gemacht." Wobei das Papier, das noch dieses Jahr unterzeichnet werden soll, aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft zugleich zeigt: "Nach der Landesbauordnung ist vor der Landesbauordnung." Sprich: Die im September 2025 vom Landtag beschlossene Bauordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung, es sollten aber noch weitere folgen. Ausgangspunkt des aktuellen Diskussionsprozesses im Bündnis ist der sogenannte "Hamburg-Standard". Das hanseatische Bundesland hatte in einem aufwendigen Prozess Maßnahmen zur Kostenreduktion im Bauen ermittelt. Diese Maßnahmen werden nun für Rheinland-Pfalz quasi übersetzt, denn "Hamburg ist nicht Rheinland-Pfalz", wie Adalbert Fettweiß feststellte. Weder was die Sie
- Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
"Sprechen wir übers Wohnen" mit Tilman Fuchs
Nach der Kommunalwahl ist vor der Stichwahl: In vielen Kommunen geben Bürgerinnen und Bürger noch ein weiteres Mal ihre Stimme ab und entscheiden am 28. September, wer künftig in ihren Städten und Kommunen an der Spitze steht. Vor den Stichwahlen sprach VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter mit Tilman Fuchs, OB-Kandidat für Münster. Im Gespräch machte er deutlich, welche Themen den bisherigen Wahlkampf geprägt haben und wie er das Ergebnis der Kommunalwahl bewertet. Ein zentrales Feld war die Wohnungspolitik: Fuchs betonte die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum und einer nachhaltigen Stadtentwicklung. Dabei gehe es nicht nur um Neubau, sondern auch um kluge Konzepte, die Klimaschutz, soziale Aspekte und Lebensqualität miteinander verbinden. Darüber hinaus sprach er über die Herausforderungen für die Kommunen: Hitze, Klimawandel, der demografische Wandel und steigender Bedarf an Wohnraum. Zum Abschluss ging es um die wachsende Zahl an Stichwahlen und die steigende Wahlbeteiligung. Der digitale Austausch ist über den Instagram-Kanal des VdW Rheinland Westfalen auch im Nachhinein zu sehen.
- Verbandstag 2025
Gespräche in Zeiten politischen Wandels
Für die sozial orientierte Wohnungswirtschäft ändern sich derzeit die politischen Rahmenbedingungen. Und von denen ist sie abhängig, wenn sie ihrer Aufgabe, bezahlbare Wohnungen bereitzustellen, nachkommen will. Auf Bundesebene geht die neue Bundesregierung einige Reformen an, wie etwa den so genannten "Wohnungsbauturbo", um günstiges Bauen wieder zu ermöglichen. Und in den Städten und Gemeinden wurden am 14. September die Räte neu gewählt. Der VdW-Verbandstag am 10./11. September 2025 stand so ganz im Zeichen des politischen Wandels und der Frage, ob mit der neuen Bundesregierung auch ein Neustart verbunden ist. Gesprächsthemen gab es unter den Verbandstagsteilnehmenden also genug - und Gesprächsbedarf auch, wie die Analyse der politischen Kultur in Deutschland von Prof. Armin Nassehi von der Ludwig-Maximilian-Universität in München zeigte. Denn 59 Prozent der Deutschen trauen einer forsa-Umfrage zufolge keiner Partei zu, die wesentlichen Probleme der Bürgerinnen und Bürger zu lösen.
- Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
"Sprechen wir übers Wohnen" mit Thomas Westphal
Wenige Tage vor der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen schließt VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter am 11. September 2025 die Instagram-Live-Reihe „Sprechen wir übers Wohnen“ mit einem Gespräch mit dem erneut kandidierenden Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Thomas Westphal, ab. Im Gespräch mache Thomas Westphal deutlich, dass er Wohnen als eine zentrale soziale Frage begreift. Wichtig sei, nicht nur neu zu bauen, sondern auch bestehende Quartiere zu modernisieren und lebenswerte Nachbarschaften zu sichern. Dabei setzt er auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Stadt, Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung schnellerer Planungs- und Genehmigungsprozesse sowie einer vorausschauenden Flächenpolitik. Klimaschutz und Bezahlbarkeit müssten gemeinsam gedacht werden. Der digitale Austausch ist über den Instagram-Kanal des VdW Rheinland Westfalen auch im Nachhinein zu sehen.
- Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
"Sprechen wir übers Wohnen" mit Guido Déus
In dem nächsten Instagram-Live „Sprechen wir übers Wohnen“ tauschte sich VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter mit Guido Déus, NRW-Landtagsabgeordneter und Oberbürgermeisterkandidat für Bonn, aus. Anlass ist die bevorstehende Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 14. September 2025 – und die Frage, wie sich Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung in den kommenden Jahren gestalten lassen. Guido Déus (CDU) deutlich, dass bezahlbares Wohnen für ihn eine zentrale Zukunftsaufgabe ist. Neben Neubau gehe es darum, bestehenden Wohnraum zu sichern und für breite Bevölkerungsschichten erschwinglich zu halten. Mit Blick auf die rückläufigen Baugenehmigungen sprach er sich für schnellere Verfahren, eine digitalisierte Verwaltung und bessere Unterstützung von Bauwilligen aus. Wichtig sei zudem eine aktive Bodenpolitik, bei der die Stadt Flächen sichert und gezielt für bezahlbaren Wohnraum einsetzt – in enger Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. Auch das Thema Klimaschutz müsse dabei mitgedacht werden: Bonn brauche energetische Sanierungen, hitzeresiliente Quartiere und klimafreundliche Neubauten, die zugleich bezahlbar bleiben. Der digitale Austausch ist über den Instagram-Kanal des VdW Rheinland Westfalen auch im Nachhinein zu sehen.
- Kommunalpolitische Sommertour
Wege zu Klimaneutralität und bezahlbarem Wohnen im Quartier
Ob vor Ort bezahlbare Wohnungen entstehen können, haben zu einem guten Teil die Kommunen in der Hand. Der VdW Rheinland Westfalen besuchte deshalb am 20. und 21. August 2025, im Vorfeld der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl, die am 14. September 2025 stattfinden wird, in neun Städten Projekte von Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des Verbands. Im persönlichen Austausch mit Verantwortlichen aus Kommunal-, Landes- und Bundespolitik ging es darum, wie bezahlbares und klimaneutrales Wohnen vor Ort gelingen kann. Geeignete Fördermittel, ausreichend Bauland zu bezahlbaren Preisen, die klimagerechte Ertüchtigung von Beständen aus den 50er, 60er oder 70er Jahren, bezahlbare Neubauten, bürokratische Vereinfachungen, Digitalisierung und vor allem bezahlbare Mieten waren die Themen, die dabei am häufigsten zur Sprache kamen – gleich ob bei Genossenschaften, kommunalen oder privatwirtschaftlichen Wohnungsunternehmen. Die Sommerreise unter dem Titel „Wege zur Klimaneutralität im Wohnquartier – wie geht es bezahlbar?“ führte nach Grevenbroich, Tönisvorst, Düsseldorf, Mülheim, Velbert, Wuppertal, Witten, Schwerte und Dortmund. Der Bau mit Holz, serielles Bauen, serielles Sanieren, innovative Quartierskonzepte, für all das stehen die ausgewählte Projekte, die zeigen, dass die sozial orientierte Wohnungswirtschaft bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, dafür aber verlässliche Rahmenbedingungen und kommunale Unterstützung benötigt.
- Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen
"Sprechen wir übers Wohnen" mit Daniel Schranz
Die aktuelle Ausgabe der VdW-Instagram-Live-Reihe „Sprechen wir übers Wohnen“ startete mit einem Gespräch zwischen VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und Daniel Schranz, Oberbürgermeister von Oberhausen (CDU) und Kandidat für eine weitere Amtszeit. Im Gespräch ging es um die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums für Oberhausen, den spürbaren Rückgang der Baugenehmigungen, die Rolle einer aktiven Bodenpolitik und die Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft. Auch die Herausforderungen des Klimawandels und deren Verbindung zu nachhaltigem, bezahlbarem Wohnen wurden diskutiert. Schranz erläuterte, welche Maßnahmen die Stadt aktuell verfolgt und welche Schwerpunkte er in der nächsten Legislaturperiode setzen möchte. Der digitale Austausch ist über den Instagram-Kanal des VdW Rheinland Westfalen auch im Nachhinein zu sehen.