thema der Wohnungswirtschaft
N°1 – Der perfekte Sturm

Rychter fordert: „Bezahlbares Wohnen braucht einfache Regeln" – Anhörung zur Landesbauordnung NRW

Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz rücken näher: Stellenwert der Wohnungspolitik muss größer werden

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Unterwegs mit dem NRW-Bauausschuss in den Niederlanden

Die Niederlande gelten als Land des kostengünstigen Bauens. Indem manche Standards etwa, beispielsweise im Schallschutz, sind nicht so hoch sind wie in Deutschland, können Wohngebäude günstiger entstehen und damit in der Folge auch Mieten günstiger ausfallen. Um zu erkunden, was Nordrhein-Westfalen in der Baupolitik möglicherweise von seinen Nachbarn lernen kann, begab sich der Bauausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags am 25./26. März 2026 auf eine zweitägige Fachreise. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter begleitete die Abgeordneten-Gruppe. Der VdW Rheinland Westfalen hat gute Verbindungen zu Wohnungsunternehmen in die Niederlande. Schon mehrfach organisierte der Verband Reisen zu Wohnprojekten in das Land, beispielsweise um seine Mitglieder und Arbeitsgemeinschaften über das Energiesprong-Verfahren zu informieren, bei dem Wohngebäude seriell saniert und klimaneutral mit Energie versorgt werden. Die etwa 20 Landtagsabgeordneten aus allen im NRW-Landtag vertretenen Fraktionen informierten sich in Rotterdam und Utrecht unter anderem zu den Bereichen Stadtplanung und Wohnungsbau. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter sieht in Fachreisen in die Niederlande eine wichtige Quelle des Austauschs. "Die Niederlande machen vor, wie günstiges Bauen mit architektonischer Qualität verbunden werden kann, wenn die politischen Rahmenbedingungen passen. Dass Landtagsabgeordnete dies mit eigenen Augen sehen und nach NRW tragen, ist absolut richtig."

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Wo die Energiewende kompliziert wird

Bei der Umsetzung der Energie- und Wärmewende geht es nicht nur ums Geld. Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, die klimaneutrales Wohnen ermöglichen wollen, stoßen schnell auch auf rechtliche Fragen. Wie kann ich rechtlich und steuerlich sicher meinen Mieterinnen und Mietern den Strom vom eigenen Dach zur Verfügung stellen? Wie müssen Wärmecontracting-Verträge ausgestaltet sein? Was ist beim Heizungstausch zu beachten? Diese und ähnlich gelagerte Fragen wurden auf der ersten Tagung "Energierecht für die Wohnungswirschaft" des VdW Rheinland Westfalen am 18. März 2026 in Düsseldorf diskutiert. Die Tagung, an der 85 Vertreterinnen und Vertreter von Wohnungsgenossenschaft teilnahmen, gab einen Überblick über wesentliche Aspekte energierechtlicher Fragestellungen für die Wohnungswirtschaft, einem überaus komplexen Themenfeld mit einer Vielzahl von Rechtsnormen, das zudem regelmäßigen Änderungen unterliegt. Energierechtsexperten der Kanzleien BBH und Osborne Clarke erörterten die Themenkomplexe Wärme und Stromerzeugung sowie häufige Frage- und Problemstellungen und stellten die wesentlichen Rechtsnormen vor. Anschließend erklärte VdW-Steuerberater Prof. Dr. Michael Pannen, worauf insbesondere Genossenschaften und Unternehmen, die der erweiterten Gewerbesteuerkürzung unterliegen, bei der Umsetzung von Mieterstrom- oder Wärmecontractingprojekten hinsichtlich steuerrechtlicher Vorgaben achten müssen. Abgerundet wurden die Themenkomplexe durch Praxisbeispiele aus der Branche: Jan Timmermann zeigte, wie die GWL Lippstadt Nahwärmenetze zur Wärmeversorgung von Quartieren in Lippstadt einsetzt; Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck stellte die Mieterstromprojekte der Rheinwohnungsbau vor und schloss mit motivierenden Worten an die Teilnehmenden, die sich gut auf die gesamte Thematik übertragen lassen: "Respekt vor der Aufgabe ja, Angst nein."

Quelle: Energy4Climate

VdW-Mitglied bei Wärmepumpen-Challenge ausgezeichnet

Die Wohnungsgesellschaft Werdohl hat die "WärmepumpenChallenge.NRW" gewonnen, welche die Klimaschutzagentur "Energy4Climate" vergangenes Jahr ausgelobt hatte, um standardisierbare Wärmepumpenlösungen im Mehrfamilienhausbestand sichtbar machen und so einen Impuls für die Wärmewende setzen. Eine der drei Auszeichnungen ging nun an das VdW-Mitglied, das alle seine Mehrfamilienhäuser mit 1.447 Wohnungen auf klimaneutrales Heizen umstellt. Das Unternehmen hat dabei eine standardisierte Lösung erarbeitet: Luft-Wärmepumpen werden mit energetischen Sanierungen kombiniert und um Bausteine wie Photovoltaik, ein Heizungsmonitoring und ein Kommunikationskonzept für Bewohnerinnen und Bewohner ergänzt. Bis 2035 möchte das Unternehmen nahezu klimaneutral sein. Geschäftsführer Ingo Wöste erklärt das Vorgehen auf der Webseite von Energy4Climate: "Im Jahr 2030 sollen im Rahmen unserer Wärmepumpenoffensive in allen schon vorher energetisch sanierten Häusern die Gaszentralheizungen gegen neue Luftwärmepumpenanlagen getauscht werden. Weiterhin ist bis zum Jahr 2034 geplant, alle Bestandshäuser bis auf einige nicht dauerhaft erhaltungswürdige Gebäude energetisch komplett zu sanieren und neue Luftwärmepumpenanlagen einzubauen. Gerade beim Austausch des fossilen gegen den erneuerbaren Heizträger sind die Verfahrensschritte in der Regel immer identisch und wurden von uns standardisiert."

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Tiefgreifender Wandel in den nächsten zehn Jahren erwartet

VdW-Prüfungsdirektor Dr. Daniel Ranker sieht auf die genossenschaftliche Pflichtprüfung große Veränderungen zukommen. Der Wandel der nächsten zehn Jahre werde tiefgreifender ausfallen als in den vergangenen drei Jahrzehnten. Dies sagte er am 10. März 2026 auf dem dritten „Tag der Wohnungsgenossenschaften“ im Europäischen Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (EBZ) in Bochum. Auf der Veranstaltung, zu der das EBZ, der VdW Rheinland Westfalen und die „Vereine Woh-nen in Genossenschaften“ und „Die Marketinginitiative der Wohnungsbaugenossenschaften Deutschland“ eingeladen hatten, ging es um zentrale Zukunftsfragen der Branche – vom Klimapfad über bezahlbares Wohnen bis hin zu Digitalisierung und Organisationsentwicklung. Mehr als 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Wohnungsgenossenschaften, Verbänden und Wissenschaft waren der Einladung gefolgt. Den tiefgreifenden Wandel führte Dr. Ranker auf neue gesetzliche Anforderungen sowie aktuelle Herausforderungen wie die Klimaziele zurück.

Erster Kommunikationspreis der Wohnungswirtschaft ausgelobt

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen lobt im Jahr 2026 erstmals den Kommunikationspreis der Wohnungswirtschaft aus. Der Wettbewerb ist eine Weiterentwicklung des bisherigen Wettbewerbs „Deutschlands beste Mieterzeitung“, der in den vergangenen Jahren zahlreiche hervorragende Beispiele der Mieterkommunikation sichtbar gemacht hat. Mit dem neuen Format wird der Blick auf die gesamte Bandbreite moderner Kommunikationskanäle in der Wohnungswirtschaft erweitert. Ausgezeichnet werden künftig Kommunikationsleistungen in drei Kategorien: Print (Mieterzeitung), Website, Social Media. Die Mitgliedsunternehmen des GdW und seiner Regionalverbände können sich vom 12. März bis zum 30. April 2026 bewerben. Eine Teilnahme ist in einer, mehreren oder allen drei Kategorien möglich. Mit dem Kommunikationspreis möchten der GdW herausragende Beispiele der Mieterkommunikation sichtbar machen, innovative Ansätze würdigen und zugleich wertvolle Best-Practice-Impulse für die gesamte Branche geben.

Vier Erkenntnisse aus unseren Insta-Lives

Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 hat der VdW Rheinland Westfalen die Insta-Lives auf Instagram dazu genutzt, mit Politikerinnen und Politikern im Land über Wohnungspolitik zu sprechen – unter anderem mit Gordon Schnieder, Spitzenkandidat der CDU, und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Landesvorsitzende der SPD. Hier fassen wir die vier wesentlichen Erkenntnisse zusammen, die sich aus ihnen ergeben haben. Das Live-Gespräch mit interessanten Gesprächspartnerinnen und -partnern auf dem verbandseigenen Instagram-Kanal gehört seit Jahren zu den Medienformaten des VdW Rheinland Westfalen. Vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl waren CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder, SPD-Landesvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler, FDP-Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, SPD-Finanzministerin Doris Ahnen und die baupolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Dr. Lea Heidbreder.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Bilderserie

Modulares Bauen: Wohnungen to go

Quelle: Roland Baege / VdW Rheinland Westfalen

Bilderserie

Modulares Bauen:
Wohnen geht in Serie

Veranstaltungen

Messen, Events und mehr.

Mai 2026
06.05.2026 - 07.05.2026 in Meerbusch
Mai 2026
19.05.2026 in Bochum
Juni 2026
09.06.2026 in Düsseldorf
Eine VdW-Mitarbeiterin und ein VdW-Mitarbeiter sitzen auf blauen Buchstaben, die das Wort "Sinn" ergeben.
Karriere in der Wohnungswirtschaft

Arbeiten beim VdW Rheinland Westfalen

*** Wichtige News ***

Hier steht eine Breaking News / Wichtige Info die auch etwas länger sein kann.

Er hörte leise Schritte hinter sich. Das bedeutete nichts Gutes. Wer würde ihm schon folgen, spät in der Nacht und dazu noch in dieser engen Gasse mitten im übel beleumundeten Hafenviertel? Gerade jetzt, wo er das Ding seines Lebens gedreht hatte und mit der Beute verschwinden wollte!