Quelle: Woge Werdohl
- KlimaQuartier.NRW
Woge Werdohl zeigt, wie klimafreundliche Bestandssanierung gelingt
Klimaschutz beginnt nicht auf der grünen Wiese, sondern oft im Wohnungsbestand. Wie die Wärmewende im Bestand erfolgreich umgesetzt werden kann, zeigt die Wohnungsgesellschaft Werdohl (Woge). Das Mitgliedsunternehmen des VdW Rheinland Westfalen wurde jetzt für sein Modernisierungsvorhaben in der Breslauer Straße 36–46 im Stadtteil Ütterlingsen als KlimaQuartier.NRW ausgezeichnet. Damit würdigt das Land Nordrhein-Westfalen ein Projekt, das Klimaschutz, Energieeffizienz und bezahlbares Wohnen intelligent miteinander verbindet. Die Auszeichnung ist mehr als ein Qualitätssiegel. Sie unterstreicht, welche zentrale Rolle die Wohnungswirtschaft bei der Transformation des Gebäudesektors spielt. Gerade kommunale und genossenschaftliche Wohnungsunternehmen beweisen, dass sich ambitionierte Klimaziele und soziale Verantwortung miteinander vereinbaren lassen.
- Dialog auf Augenhöhe
Parlamentarischer Abend des VdW Rheinland Westfalen im Landtag NRW
Bei sommerlichen Temperaturen und in angenehmer Atmosphäre lud der VdW Rheinland Westfalen zum Parlamentarischen Abend in den Landtag Nordrhein-Westfalen ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft und Verwaltung nutzten den Abend für den persönlichen Austausch über die drängenden Herausforderungen der Branche – offen, konstruktiv und mit dem gemeinsamen Ziel, die Zukunft des Wohnens in Nordrhein-Westfalen aktiv zu gestalten. Den Auftakt machte Vizepräsidenten Rainer Schmeltzer MdL mit seiner Begrüßung, bevor Ministerin Ina Scharrenbach die Gäste willkommen hieß. Im Mittelpunkt des Abends stand anschließend der Dialog zwischen Ministerin Scharrenbach, VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und VdW-Verbandspräsidentin Marion Sett. Gemeinsam diskutierten sie die aktuellen Herausforderungen der Wohnungswirtschaft – von den Rahmenbedingungen für Neubau und Bestand über die Transformation hin zu klimaneutralen Quartieren bis zur Frage, wie bezahlbares Wohnen auch künftig gesichert werden kann. Gerade in Zeiten großer Veränderungen ist der direkte Austausch zwischen Politik und Wohnungswirtschaft von besonderer Bedeutung. Denn die Herausforderungen sind komplex und lassen sich nur gemeinsam bewältigen. Der Parlamentarische Abend bietet dafür den passenden Rahmen: Er schafft Raum für persönliche Gespräche, unterschiedliche Perspektiven und einen offenen Dialog, aus dem Impulse für die weitere Zusammenarbeit entstehen.
- Fachreise
Tour durch vier Länder: Was im Holzbau möglich ist
Einfache Konzepte können zu hervorragenden Konstruktionen führen. Diese Erfahrung machten die Teilnehmenden der Vier-Länder-Holzbau-Exkursion vom 29. Juni bis 2. Juli 2026, die Wald und Holz NRW in Kooperation mit dem VdW Rheinland Westfalen organisierte. Vier Tage, rund 1.500 Kilometer im Bus und einige Stationen in Deutschland und Österreich: Die Fachreise führte Wohnungswirtschaft, Planende und Holzbauinteressierte zu Projekten in Baden-Württemberg, Bayern, Tirol und Vorarlberg. Im Mittelpunkt standen innovative Ansätze für nachhaltigen Wohnungsbau, serielle Fertigung und die Frage, wie mit intelligenter Planung bezahlbarer Wohnraum entstehen kann. Erste Station war das Wohnensemble CARL in Pforzheim. Herzstück des Quartiers ist ein 14-geschossiges Holzhybridhochhaus mit 37 Wohnungen. Besonders beeindruckte die Verbindung aus anspruchsvoller Architektur und einem konsequenten Low-Tech-Ansatz. Natürliche Belüftung, einfache technische Lösungen und klar durchdachte Konstruktionen zeigen, dass hohe Qualität nicht zwingend mit komplexer Gebäudetechnik einhergehen muss. Das Gebäude erfüllt den KfW-55-EE-Standard und kommt ohne Sprinkleranlage aus.
- Statistik
Baumaterialien verteuern sich enorm
Die Sperrung der Straße von Hormus führt zu einer starken Verteuerung von Baumaterialien. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, sind insbesondere im Mai 2026 zahlreiche Baustoffe im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich teurer geworden. Nach Angaben der Behörde zeigen sich die stärksten Preissteigerungen vor allem bei solchen Materialien, deren Herstellung besonders energieintensiv ist oder die auf Erdöl basieren. So verteuerte sich Bitumen – ein wichtiger Baustoff etwa für die Abdichtung von Gebäuden – im Mai 2026 um 31,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Auch andere energieintensive Produkte legten deutlich zu. Flachglas, das unter anderem für Fenster und Fassaden verwendet wird, verteuerte sich um 15,4 Prozent. Diese Entwicklung unterstreicht die besondere Bedeutung von Energie- und Rohstoffkosten für die Preisentwicklung im Bausektor. Neben energieintensiven Materialien waren auch Holzprodukte erheblich teurer als ein Jahr zuvor.
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