- Auszeichnung
VdW-Mitglieder gewinnen Preise bei polisAward 2026
Die Spar- und Bauverein eG Dortmund, DIE EHRENFELDER Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG und die DWG Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG haben Preise beim polisAward 2026 gewonnen, mit dem in verschiedenen Kategorien herausragende Stadtentwicklungsprojekte geehrt werden. Die Preise wurden im Rahmen der Messe Polis in Düsseldorf vergeben. In der Kategorie "Urbanes Flächenrecycling" bekam die Spar- und Bauverein eG Dortmund den Preis für die Umnutzung eines alten Schulgebäudes aus den 1950er-Jahren an der Adlerstraße in Dortmund. : In den Schulräumen entstanden laut Jury-Entscheidung unterschiedliche Wohnungstypen: 3-Zimmer-Wohnungen in Klassenräumen, Clusterwohnungen in Verwaltungs- und Fachräumen sowie Mikroapartments in Sanitärräumen. Der große Schulhof ist nun Freiraum. Die Herausforderung des Umbaus sei es gewesen, einen Ausgleich zwischen alt und neu herzustellen. Die Großzügigkeit und die lichte Atmosphäre sollten erhalten bleiben und gleichzeitig eine hohe Wohnqualität und Nachhaltigkeit entstehen. Ziel des Projekts sei es zudem gewesen, die gute Nachbarschaft im Haus – das gemeinschaftliche Wohnen – mit Mitteln der Architektur zu fördern.
- Veranstaltung
Azubi-Forum: Wohnen - mehr als ein Wirtschaftsgut
Es waren drei intensive Tage für rund 50 Auszubildende aus der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft: das Azubi-Forum 2026 von EBZ Akademie und VdW Rheinland Westfalen Anfang Mai.2026. Im Mittelpunkt der praxisnahen Fachtagung standen Fragen rund um die Zukunft des Wohnens, der sozialen Verantwortung von Wohnungsunternehmen sowie die persönliche und fachliche Entwicklung junger Nachwuchskräfte. Zum Auftakt beschäftigten sich die Teilnehmenden mit den Spannungsfeldern zwischen Sozialgut und Wirtschaftsgut Wohnen. In Workshops und Diskussionen ging es um wohnungspolitische Herausforderungen, gesellschaftliche Entwicklungen und die Frage, wie Wohnungsunternehmen soziale Verantwortung umsetzen können. Fachreferent Friedrich-Alexander Flatters vom VdW Rheinland Westfalen vermittelte Grundlagen der Wohnungspolitik und diskutierte mit den Auszubildenden die Auswirkungen sozialpolitischer Entwicklungen auf die Branche. Ein besonderer Programmpunkt war am zweiten Veranstaltungstag die Exkursion zum Vivawest-Quartier Borsig-West in der Dortmunder Nordstadt. Vor Ort erhielten die Teilnehmenden Einblicke in Mehrgenerationenwohnen, studentisches Wohnen und integrierte Quartiersentwicklung.
- Polis 2026
Wie die Wohnungswirtschaft Städte und Quartiere prägt
Bei seinem Messeauftritt auf der Polis in Düsseldorf am 6. und 7. Mai 2026 hat der VdW Rheinland Westfalen dargestellt, wie die sozial orientierte Wohnungswirtschaft die Stadt- und Quartiersentwicklung prägt. Auf dem Gemeinschaftsstand unter anderem mit Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW.BANK diskutierte der Verband über integrierte Quartiersmodernisierungen in der Kölner Kannebäckersiedlung (GAG Immobilien AG ) und im Zitadellenquartier am Niederrhein (Bauverein Wesel AG). "Integriert" sind die Modernisierungen deshalb, weil bei der Entwicklung eines Quartiers zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden müssen. Nicht nur die architektonische Qualität sollte aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft stimmen, auch generationen- und klimagerecht sollte das Quartier und vor allem mit bezahlbaren Mieten ausgestattet sein.
- Statistik
Diese Kommunen haben 2025 in NRW die meisten Bauten genehmigt
Münster war 2025 die aktivste Kommune in NRW, was die Genehmigung von neuen Wohnungen betrifft. Die so genannte Baugenehmigungsquote, die aussagt wie viele Genehmigungen pro 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ausgesprochen werden, lag hier bei 56,9. Das geht aus einer Auswertung von IT.NRW hervor. Schlusslicht in dieser Statistik ist Bottrop mit einer Quote von 6,8. Auf Platz zwei in dem Ranking liegt der Kreis Steinfurt mit einer Quote von 49,8 und die Stadt Düsseldorf mit 48,6. Neben Bottrop schneiden Remscheid (7,1) und Hagen (7,8) schlecht in der Statistik ab. Insgesamt wurde im vergangenen Jahr in NRW der Bau von 44.905 Wohnungen genehmigt, ein Plus von 10,7 Prozent im Vergleich zu 2024. Dabei stieg die Zahl der genehmigten Wohnungen in neu errichteten Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen um 4,8 % (+1.128 Wohnungen) auf 24.555 und bei Ein- und Zweifamilienhäusern um 16,6 % (+1.310 Wohnungen) auf 9.191 Wohnungen. Naturgemäß bilden diese Zahlen aber noch nicht die Auswirkungen des Irankriegs ab, er Ende Februar 2025 ausgebrochen ist. Es wird erwartet, dass in seiner Folge unter anderem die Preise für Baumaterialien steigen, was zu einem erneuten Rückgang der Bauprojekte führen könnte.
- Wettbewerb
Bauherrenpreis 2026: Fünf VdW-Mitglieder nominiert
Hohe Qualität zu tragbaren Kosten: Seit nunmehr 40 Jahren zeichnet der Deutsche Bauherrenpreis hervorragende Bauprojekte aus. In diesem Jahr befinden sich fünf Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen unter den 30 Nominierten, die in einem zweistufigen Verfahren von einer aus verschiedenen Fachrichtungen zusammengesetzten Jury ausgewählt worden sind. Zu den Nominierten aus den Reihen des VdW Rheinland Westfalen gehören die Spar- und Bauverein eG Dortmund, die DIE EHRENFELDER Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft eG, die Wohnungsgenossenschaft Köln-Sülz eG, die SWB-Service-Wohnungsvermietungs- und baugesellschaft mbH und die Wohnungsverein Rheine eG. An der diesjährigen Auslobung hatten sich deutschlandweit 176 Wohnungsbauprojekte beteiligt, die zwischen 2022 und 2025 fertiggestellt wurden. Der Deutsche Bauherrenpreis ist als wichtigster Preis im Bereich des Wohnungsbaus in Deutschland bekannt. Er wurde von der Arbeitsgruppe KOOPERATION, bestehend aus dem Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW, dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA und dem Deutschen Städtetag ausgelobt und wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen bdla unterstützt.
- Auszeichnung
Nichtwohngebäude der Wohnungswirtschaft ausgezeichnet
Auch wenn es mal nicht ums Wohnen geht, strengt sich die sozial orientierte Wohnungswirtschaft beim Klimaschutz an. Und das wurde am 22. April 2026 von der NRW-Landesgesellschaft Energy4Climate honoriert. Ein Verwaltungsgebäude und eine Kita wurden als „Energieeffiziente Nichtwohngebäude in NRW“ ausgezeichnet, weil sie energetisch ambitioniert und dabei wirtschaftlich praktikabel gebaut worden sind. So setzte die Wohnungsgenossenschaft Essen-Nord eG beim Neubau ihres vierstöckigen Verwaltungsgebäudes auf Wärme aus einem Eisspeicher. Eine 80 Kilowatt Peak PV-Anlage deckt jahreszeitabhängig einen Großteil des Strombedarfs. Das energetische Gesamtkonzept löst zwei Herausforderungen gleichzeitig: klimafreundliches Heizen im Winter und zunehmend notwendige Kühlung im Sommer. Außerdem wurde die Kita im Herkenweg in Rheinhausen ausgezeichnet, die von der GEBAG 2024 eröffnet wurde. Mit einem Modulbau in Stahl-Holz-Hybridbauweise im anspruchsvollen KfW-40-Standard wurden mehr als 76 Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Veranstaltungen
Messen, Events und mehr.



















