- Gemeinsam Wasser schenken
32.000 Euro kommen bei Spendenaktion zusammen - ein Blick zurück
Im vergangenen Jahr ist in unserem Spendenprojekt "Gemeinsam Wasser schenken" im namibischen Omatjete ziemlich viel passiert. DESWOS-Projektleiterin Jasmin Geisler berichtet, was mit dem Geld passiert ist, das der VdW Rheinland Westfalen über das gesamte Jahr 2025 gesammelt hat: Vor allem wurde die Wasserversorgung für den Food Forest gesichert, in dem Obst und Gemüse angebaut werden. Eine erste Ernte gab es bereits. Sie kam einem Kindergarten und einem Waisenhaus zugute. Am Ende sind 32.000 Euro zusammengekommen. Der VdW dankt allen Spenderinnen und Spendern, die "Gemeinsam Wasser schenken" unterstützt haben.
- Wohnungslosigkeit
Housing First: Landesregierung veröffentlicht Umsetzungskonzept
Das Sozialministerium Nordrhein-Westfalen hat ein Umsetzungskonzept für den sogenannte Housing-First-Ansatz veröffentlicht. Es ergänzt die Landesinitiative "Endlich ein ZUHAUSE", richtet sich aber vor allem an Sozialträger und berührt nicht direkt die bisherige Kooperation der sozial orientierten Wohnungswirtschaft mit dem Ministerium im Kampf gegen die Wohnungslosigkeit. Dem Housing-First-Ansatz zufolge bekommen selbst Wohnungslose, die abhängig von Drogen sind oder unter psychischen Problemen leiden, eine Wohnung vermietet. Die Verantwortung für die eigene Wohnung, so der Gedanke dahinter, stärke sie und bringe sie weiter dabei, ihre anderen Probleme im Leben zu lösen. "Housing first" richtet sich dabei auf die recht kleine Zielgruppe Obdachloser ohne Anbindung an Hilfesysteme, die auf der Straße leben. Viele Studien zeigen den positiven Einfluss dieses Ansatzes. Bekannt geworden ist der Ansatz über seine Umsetzung in Finnland. In der Wohnungswirtschaft wird der Ansatz eher skeptisch gesehen, es gibt allerdings auch Kooperationen, wie die der Aachener Siedlungs- und Wohnungsgesellschaft mit dem Vringstreff in Köln. Vorbehalte hegen selbst sozial orientierte Vermieterinnen und Vermieter insbesondere deshalb, weil sie eine Belastung der Nachbarschaft und damit einhergehende Konflikte befürchten. Dass alle ehemals Wohnungslosen mit Suchtproblemen auf diese Weise ihr Leben wieder in den Griff bekommen, wird von ihnen bezweifelt.
- Aus dem Verband
Partnertreffen beim EBZ in Bochum
Wie gelingt Wohnungswirtschaft unter zunehmendem Kosten-, Transformations- und Erwartungsdruck? Und welche Rolle spielen dabei Kooperation, Wissenstransfer und Innovation? Antworten auf diese Fragen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Partnertreffens des EBZ – Europäisches Bildungszentrum der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft und des VdW Rheinland Westfalen im EBZ in Bochum. Rund 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, die der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft partnerschaftlich verbunden sind, kamen zusammen, um sich über aktuelle Branchenthemen, Markttrends und gemeinsame Perspektiven für 2026 auszutauschen. Neben fachlichen Impulsen bot das Treffen viel Raum für den persönlichen Dialog. Zum Auftakt des Partnertreffens ordnete Tobias Innig, besonderer Vertreter des EBZ, die zentralen Megatrends ein, die die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft derzeit prägen. Demografischer Wandel, Digitalisierung und ökologische Transformation verändern die Branche grundlegend.
- Landespolitik RLP
Vereinbarung "Besser bauen. Für alle." unterschrieben
Auf einer Baustelle zur seriellen Sanierung eines Wohngebäudes in Trier haben Vertreter wurde die neue Vereinbarung "Besser bauen. Für alle." des rheinland-pfälzischen Bündnisses Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz unterschrieben. Gemeinsam mit Finanzministerin Doris Ahnen setzten VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest, ihre Unterschrift unter das Papier, welches das Bauen in Rheinland-Pfalz günstiger machen soll. Die serielle Sanierung, wie sie die gbt Wohnungsbau und Treuhand AG an der Hohenzollernstraße in Trier in Holz ausführen lässt, ist eine vielversprechende innovative Technik, um bei der energetischen Ertüchtigung von Gebäuden Kosten zu sparen und so bezahlbare Mieten und klimagerechtes Wohnen in Einklang zu bringen. Bauinnovationen sind ein Themenfeld der Vereinbarung, die weiteren lauten: Baurecht, Bautechnik, Bauprozesse und Baukultur. In der Vereinbarung wird das Arbeitsprogramm des Bündnisses Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz beschrieben, das seit 10 Jahren existiert und dessen Bündnispartner der VdW Rheinland Westfalen seit Gründung ist.
- Landespolitik RLP
Rekord bei Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz
3.312 Wohnungen hat das Land Rheinland-Pfalz 2025 mit der sozialen Wohnraumförderung mietpreisgebunden, so viele wie seit zehn Jahren nicht. Wie das rheinland-pfälzische Finanzministerium mitteilt, wurden Förderdarlehen mit einem Kreditvolumen von rund 500,6 Millionen Euro sowie Zuschüsse und Tilgungszuschüsse von rund 177,8 Millionen Euro bewilligt. Der Rekord geht nach Ansicht der sozialen Wohnungswirtschaft allerdings auch auf die schwierige Marktsituation im Wohnungsbau zurück. Laut Ministerium sind "die für das Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel wurden nahezu vollständig ausgeschöpft". Mit der Wohnraumförderung seien 2.715 Wohnungen und 597 Bewohnerplätze für Studierende und Auszubildende in Wohnheimen entstanden. Im Vorjahr waren insgesamt 2.432 Wohnungen durch das Land gefördert worden, 2023 lag die Zahl bei 2.961. Die Rekordzahlen gehen zum einen auf die Verdopplung des Landeshaushaltsetats für die Soziale Wohnraumförderung zurück, welche die Bewilligung in diesem Ausmaß möglich macht. Die Abrufzahlen sind auf der anderen Seite aus Sicht der Wohnungswirtschaft allerdings auch Ausdruck der Marktsituation im Wohnungsbau. Durch die gestiegenen Baukosten müssen Verkaufs- und Mietpreise preise kalkuliert werden, die am Markt kaum noch durchsetzbar sind. In der Folge greifen auch verstärkt Akteure im Baugeschäft auf die Wohnraumförderung zurück, die diese früher sehr selten in Anspruch genommen haben.
Veranstaltungen
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