thema der Wohnungswirtschaft
N°1 – Der perfekte Sturm

Aus dem Ver­band

Der VdW Rheinland Westfalen steht in verschiedenen Foren und Formaten im Austausch mit seinen Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften sowie weiteren Akteuren aus Politik, Verwaltung, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft.

„Aktueller. Schneller. Erlebbarer.“

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Internationale Fachkräfte gewinnen?

Der Arbeitsmarkt 2023: Bewerbungen lassen auf sich warten, Stellen sind sehr lange ausgeschrieben, der personelle Aufwand steigt. Im Juli litten laut einer ifo-Umfrage 43,1 % der Unternehmen unter Engpässen an qualifizierten Arbeitskräften. Der Fachkräftemangel ist Realität geworden. Ein Weg, der immer wichtiger wird: Die Einwanderung und Gewinnung von internationalen Fachkräften, um die Fachkräftelücke für über 500.000 Arbeitsplätze zu schließen, für die es in Deutschland laut KOFA-Fachkräftereport 2023 keine qualifizierten Fachkräfte gibt. Die Teilnehmenden der VdW-Infoveranstaltung sahen enorme Herausforderungen bei der Gewinnung von Internationalen Fachkräften. Dies bestätigten Sie auch bei der Informationsveranstaltung zur Gewinnung von Internationalen Fachkräften in der Wohnungswirtschaft, die am 20. November 2023 in Düsseldorf stattfand. Es gab Einblicke in das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz sowie die Darstellung einer strukturierten Fachkräfteeinwanderung durch Dietmar Slupinski von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung. Gute Chancen liegen im beschleunigten Fachkräfteeinwanderungsverfahren.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Tradition und Moderne verbinden

Informieren, Austauschen, für den Genossenschaftsgedanken begeistern! Bonn, Münster, Sprockhövel – an drei Wochenenden veranstaltet der VdW Rheinland Westfalen jährlich den „Treffpunkt Ehrenamt“, wo ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte miteinander in den Fachaustausch zu aktuellen genossenschaftlichen und wohnungswirtschaftlichen Themen, Trends und Herausforderungen zusammenkommen. Klimaschutz und bezahlbares Wohnen vereinen ohne die eigene Identität als mitgliederorientierter Anbieter von bezahlbaren und klimagerechten Wohnungen zu verlieren, das sind die aktuellen Herausforderungen der Wohnungsgenossenschaften in angespannten Zeiten.

Quelle: IfG

Perspektiven für Genossenschaften

Am 6. November 2023 veranstaltete das Institut für Genossenschaftswesen (IfG) Münster zusammen mit dem VdW Rheinland Westfalen und dem Verein Wohnen in Genossenschaften das 37. Symposium „Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften“. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft und die Wohnungsgenossenschaften stehen vor außerordentlichen Herausforderungen, machte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter deutlich. Steigende Finanzierungskosten und stark gestiegene Baukosten bei weiterhin hoher Nachfrage – vor allem in Ballungsgebieten – machen es Wohnungsgenossenschaften schwer, neue Wohnungen zu bezahlbaren Mietpreisen zu bauen.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Hands-on-Mentalität in München

Am 4. Oktober 2023 war es wieder so weit: 1.810 Haupt- und Mitaussteller aus 36 Ländern, sieben Messehallen, 17 Ausstellungsbereiche mit Akteuren aus Finanzierung, Entwicklung, Investition und Dienstleistung für Immobilien, Wirtschaftsregionen aus dem In- und Ausland, Politikerinnen und Politiker, Verbände, Medien, Anbieter von digitalen Lösungen und weitere Akteure kamen nach München zur EXPO REAL 2023. Für die Positionen der sozial orientierten Wohnungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen und dem nördlichen Rheinland-Pfalz war der VdW Rheinland Westfalen als Aussteller vor Ort.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Zu Besuch bei den Nachbarn

Ein niederländischer Exkursionsteilnehmer liest von seinem Handy ab: „Guten Morgen, mein Name ist …“ und wechselt dann ins Englische. Die Gruppe vor ihm beginnt fröhlich zu lachen. Der Moment verdeutlicht das Besondere der deutsch-niederländischen Gruppenkonstellation, die in drei Sprachen agiert und so versucht, sich gegenseitig über die aktuellen Möglichkeiten zur Bekämpfung der Wohnungskrise in Deutschland und in den Niederlanden zu informieren. Denn die wohnungspolitischen und wohnungswirtschaftlichen Anforderungen sind in beiden Ländern ähnlich. 900.000 Wohnungen sollen in den Niederlanden bis 2030 entstehen. Damit haben die Niederlande gerechnet auf die Einwohnerzahl einen noch höheren Druck neue Wohnungen zu bauen als Deutschland mit einem jährlichen Ziel von 400.000 Wohneinheiten. Was beide Länder eint: Die Ziele sind unter den momentanen Bedingungen kaum zu erreichen, zu hohe Baukosten, herausfordernde Finanzierungskonditionen und langwierige bürokratische Prozesse.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Für Nachwuchskräfte attraktiv

Nach der erfolgreichen Teilnahme an den vocatium Messen im Frühjahr 2023 in Dortmund und Köln informierte der VdW Rheinland Westfalen in Kooperation mit der EBZ Business School am 16. September 2023 auf der stuzubi-Messe in Düsseldorf letztmalig in diesem Jahr zur Ausbildung in der sozial orientierten Wohnungswirtschaft. Die Beteiligung der Verbandsmitglieder war groß, sodass die 11 Beraterinnen und Berater in der Düsseldorfer Mitsubishi Electric Hall insgesamt 169 Gespräche mit interessierten Nachwuchskräften führen konnten. Für großes Interesse sorgten Gwen Terlinden, 3. Ausbildungsjahr, sowie Kiana Uerding, 2. Ausbildungsjahr, von der Rheinwohnungsbau GmbH in Düsseldorf, die in diesem Jahr den Job Slam durchführten. Durch das neue Vortragsformat der Job Slams, das von der Zielgruppe sehr gut angenommen wird, konnte die Besucheranzahl am Messestand im Vergleich zum Vorjahr ein weiteres Mal gesteigert werden.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Neue Mobilität trifft Denkmalschutz

Wie werden Mobilitätskonzepte in einer denkmalgeschützten Siedlung umgesetzt? Das war Thema der Arbeitsgruppe Neue Mobilität am 17. August 2023, die bei der Margarethe Krupp-Stiftung in Essen tagte. Highlight war der Quartiersrundgang durch die Margarethenhöhe. Dortsetzt die Stiftung auf das Konzept der Verkehrsvermeidung, indem eine grundlegende Versorgung direkt vor Ort ermöglicht wird. So gibt es auf der Margarethenhöhe neben einem Supermarkt auch eine Apotheke, Ärzte, Friseur, Schreibwaren, Kindergärten und vieles mehr. Zudem besteht über die U-Bahn eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof. Auch bietet die Stiftung ihren Bewohnerinnen und Bewohnern zukünftig auch mit E-Ladepunkten ausgestattete Garagen zur Miete an.