thema der Wohnungswirtschaft
N°1 – Der perfekte Sturm

Aus dem Ver­band

Der VdW Rheinland Westfalen steht in verschiedenen Foren und Formaten im Austausch mit seinen Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften sowie weiteren Akteuren aus Politik, Verwaltung, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft.

Jürgen Rödingen, überraschend verstorbener Mitarbeiter des VdW Rheinland Westfalen

Langjähriger VdW-Mitarbeiter Jürgen Rödingen unerwartet verstorben

Plötzlich und unerwartet ist Jürgen Rödingen, langjähriger Mitarbeiter des VdW Rheinland Westfalen, im Alter von 64 Jahren am 3. Juni 2024 gestorben. Bestürzt und mit tiefer Trauer reagiert das gesamte Team des Verbands auf die Nachricht. "Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen in diesen schweren Stunden", sagt Prüfungsdirektor Dr. Daniel Ranker stellvertretend für die gesamte Belegschaft. Jürgen Rödingen arbeitete seit 1992 als Steuerberater für den Verband. Er wurde in den mehr als drei Jahrzehnten, die er für den VdW Rheinland Westfalen tätig war, bei vielen Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften eines der prägenden Gesichter des Verbands. "Die vielen Mitglieder, die ihn kannten, werden genauso geschockt sein wie wir. Wir werden Jürgen Rödingen sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren", so auch Verbandsdirektor Alexander Rychter.

Quelle: Patrick Temme

Gutes Wohnen in Dortmund

Wie kann die Sicherstellung bezahlbaren Wohnens zur Stärkung des Standortes Dortmund gelingen? Ein wichtiges Thema für die Menschen in der Metropole im östlichen Ruhrgebiet und auch für die Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Wohnungsunternehmen (AdW). In dieser Arbeitsgemeinschaft arbeiten mehrere Wohnungsunternehmen und -genossenschaften zusammen, die aktuell rund 80.000 Wohnungen im Großraum Dortmund repräsentieren – allesamt VdW-Verbandsmitglieder.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Belegschaften fit für die Zukunft machen!

Die Arbeitswelt der sozial orientierten Wohnungswirtschaft verändert sich rapide. Welche Entwicklungen sind zukunftsprägend? Welche Auswirkungen ziehen diese im Hinblick auf das Thema Personal nach sich? Was macht in Zeiten des personellen und gesellschaftlichen Wandels eine anpassungsfähige und erfolgreiche Belegschaft aus? Welche Kompetenzen sind bei den Mitarbeitenden gefragt; welche Rollen entstehen gar neu? Über zukunftsweisende Personal-Strategien und Entwicklungen im Beriech HR diskutierten beim 11. Forum Personal namhafte Referenten mit rund 100 teilnehmenden Gästen aus den Vorständen, Geschäftsführungen und Personalabteilungen aus Wohnungsunternehmen und -genossenschaften.

Quelle: querbeet (getty images via canva)

2.144 neue Wohnungen trotz Krisen

Die Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen (köln ag) legt ihr Wohnbarometer für 2023 vor und sieht weiterhin zahlreiche Herausforderungen für die Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften: Die aktuellen Rahmenbedingungen stellen auch die köln ag vor große Herausforderungen. Dennoch ist es den Mitgliedsunternehmen der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen im vergangenen Jahr gelungen, 2.144 neue Wohnungen fertigzustellen. „Wir haben wieder sehr viel dafür getan, dass das Wohnen in Köln und dem Umland weiterhin für viele Menschen möglich und vor allem bezahlbar bleibt“, betonte Kathrin Möller, Vorsitzende der koeln ag, beim jüngsten Jahresauftakt der Gemeinschaft. Dabei präsentierte sie den Gästen auch die aktuellen Zahlen aus dem neuen Wohnbarometer der köln ag. So errichteten die köln ag-Mitglieder im vergangenen Jahr 1.072 Wohnungen in Köln und ebenfalls 1.072 im Umland. 799 aller fertiggestellten Wohnungen waren öffentlich gefördert. Zwar wurden im Vorjahr mehr geförderte Wohnungen als 2022 errichtet (+186 WE), die Gesamtzahl aller fertiggestellten Wohnungen ging jedoch um 164 Wohnungen zurück. Ein Trend, der sich fortsetzen wird, denn „die Zahl der Baugenehmigungen ist weiterhin rückläufig“, so Möller.

„Aktueller. Schneller. Erlebbarer.“

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Internationale Fachkräfte gewinnen?

Der Arbeitsmarkt 2023: Bewerbungen lassen auf sich warten, Stellen sind sehr lange ausgeschrieben, der personelle Aufwand steigt. Im Juli litten laut einer ifo-Umfrage 43,1 % der Unternehmen unter Engpässen an qualifizierten Arbeitskräften. Der Fachkräftemangel ist Realität geworden. Ein Weg, der immer wichtiger wird: Die Einwanderung und Gewinnung von internationalen Fachkräften, um die Fachkräftelücke für über 500.000 Arbeitsplätze zu schließen, für die es in Deutschland laut KOFA-Fachkräftereport 2023 keine qualifizierten Fachkräfte gibt. Die Teilnehmenden der VdW-Infoveranstaltung sahen enorme Herausforderungen bei der Gewinnung von Internationalen Fachkräften. Dies bestätigten Sie auch bei der Informationsveranstaltung zur Gewinnung von Internationalen Fachkräften in der Wohnungswirtschaft, die am 20. November 2023 in Düsseldorf stattfand. Es gab Einblicke in das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz sowie die Darstellung einer strukturierten Fachkräfteeinwanderung durch Dietmar Slupinski von der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung. Gute Chancen liegen im beschleunigten Fachkräfteeinwanderungsverfahren.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Tradition und Moderne verbinden

Informieren, Austauschen, für den Genossenschaftsgedanken begeistern! Bonn, Münster, Sprockhövel – an drei Wochenenden veranstaltet der VdW Rheinland Westfalen jährlich den „Treffpunkt Ehrenamt“, wo ehrenamtliche Vorstände und Aufsichtsräte miteinander in den Fachaustausch zu aktuellen genossenschaftlichen und wohnungswirtschaftlichen Themen, Trends und Herausforderungen zusammenkommen. Klimaschutz und bezahlbares Wohnen vereinen ohne die eigene Identität als mitgliederorientierter Anbieter von bezahlbaren und klimagerechten Wohnungen zu verlieren, das sind die aktuellen Herausforderungen der Wohnungsgenossenschaften in angespannten Zeiten.

Quelle: IfG

Perspektiven für Genossenschaften

Am 6. November 2023 veranstaltete das Institut für Genossenschaftswesen (IfG) Münster zusammen mit dem VdW Rheinland Westfalen und dem Verein Wohnen in Genossenschaften das 37. Symposium „Perspektiven für Wohnungsgenossenschaften“. Die sozial orientierte Wohnungswirtschaft und die Wohnungsgenossenschaften stehen vor außerordentlichen Herausforderungen, machte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter deutlich. Steigende Finanzierungskosten und stark gestiegene Baukosten bei weiterhin hoher Nachfrage – vor allem in Ballungsgebieten – machen es Wohnungsgenossenschaften schwer, neue Wohnungen zu bezahlbaren Mietpreisen zu bauen.