thema der Wohnungswirtschaft
N°1 – Der perfekte Sturm

Landes­poli­tik Rhein­land-Pfalz

Das Verbandsgebiet des VdW Rheinland Westfalen erstreckt sich auch über das nördliche Rheinland-Pfalz. Der Verband engagiert sich deshalb auch in der Mainzer Landespolitik, um bezahlbares klimagerechtes Wohnen zu sichern.

Vier Erkenntnisse aus unseren Insta-Lives

Vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 hat der VdW Rheinland Westfalen die Insta-Lives auf Instagram dazu genutzt, mit Politikerinnen und Politikern im Land über Wohnungspolitik zu sprechen – unter anderem mit Gordon Schnieder, Spitzenkandidat der CDU, und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Landesvorsitzende der SPD. Hier fassen wir die vier wesentlichen Erkenntnisse zusammen, die sich aus ihnen ergeben haben. Das Live-Gespräch mit interessanten Gesprächspartnerinnen und -partnern auf dem verbandseigenen Instagram-Kanal gehört seit Jahren zu den Medienformaten des VdW Rheinland Westfalen. Vor der rheinland-pfälzischen Landtagswahl waren CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder, SPD-Landesvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler, FDP-Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, SPD-Finanzministerin Doris Ahnen und die baupolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Dr. Lea Heidbreder.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Gespräch über gute Wohnungspolitik in Rheinland-Pfalz

Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz mit wohnungspolitischen Sprecherinnen und -sprechern aus dem Landtag gesprochen. Eingeladen waren Carina Wächter (CDU), Dr. Lea Heidbreder (Grüne), Steven Wink (FDP) und Markus Stein (SPD). Wesentliche Themen im Mainzer Zentrum Baukultur waren die Situation der Wohnraumförderung, die Vereinfachung von Baustandards und das generationengerechte Wohnen. Grundlage war das Positionspapier der sozial orientierten Wohnungswirtschaft zur Landtagswahl und die Wahlprogramme der vertretenen Parteien. Das Gespräch führten VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter, VdW-südwest-Vorstand Dr. Axel Tausendpfund und Thomas Bauer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Vereinbarung "Besser bauen. Für alle." unterschrieben

Auf einer Baustelle zur seriellen Sanierung eines Wohngebäudes in Trier haben Vertreter wurde die neue Vereinbarung "Besser bauen. Für alle." des rheinland-pfälzischen Bündnisses Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz unterschrieben. Gemeinsam mit Finanzministerin Doris Ahnen setzten VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und Dr. Axel Tausendpfund, Vorstand des VdW südwest, ihre Unterschrift unter das Papier, welches das Bauen in Rheinland-Pfalz günstiger machen soll. Die serielle Sanierung, wie sie die gbt Wohnungsbau und Treuhand AG an der Hohenzollernstraße in Trier in Holz ausführen lässt, ist eine vielversprechende innovative Technik, um bei der energetischen Ertüchtigung von Gebäuden Kosten zu sparen und so bezahlbare Mieten und klimagerechtes Wohnen in Einklang zu bringen. Bauinnovationen sind ein Themenfeld der Vereinbarung, die weiteren lauten: Baurecht, Bautechnik, Bauprozesse und Baukultur. In der Vereinbarung wird das Arbeitsprogramm des Bündnisses Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz beschrieben, das seit 10 Jahren existiert und dessen Bündnispartner der VdW Rheinland Westfalen seit Gründung ist.

Rekord bei Wohnraumförderung in Rheinland-Pfalz

3.312 Wohnungen hat das Land Rheinland-Pfalz 2025 mit der sozialen Wohnraumförderung mietpreisgebunden, so viele wie seit zehn Jahren nicht. Wie das rheinland-pfälzische Finanzministerium mitteilt, wurden Förderdarlehen mit einem Kreditvolumen von rund 500,6 Millionen Euro sowie Zuschüsse und Tilgungszuschüsse von rund 177,8 Millionen Euro bewilligt. Der Rekord geht nach Ansicht der sozialen Wohnungswirtschaft allerdings auch auf die schwierige Marktsituation im Wohnungsbau zurück. Laut Ministerium sind "die für das Jahr zur Verfügung stehenden Fördermittel wurden nahezu vollständig ausgeschöpft". Mit der Wohnraumförderung seien 2.715 Wohnungen und 597 Bewohnerplätze für Studierende und Auszubildende in Wohnheimen entstanden. Im Vorjahr waren insgesamt 2.432 Wohnungen durch das Land gefördert worden, 2023 lag die Zahl bei 2.961. Die Rekordzahlen gehen zum einen auf die Verdopplung des Landeshaushaltsetats für die Soziale Wohnraumförderung zurück, welche die Bewilligung in diesem Ausmaß möglich macht. Die Abrufzahlen sind auf der anderen Seite aus Sicht der Wohnungswirtschaft allerdings auch Ausdruck der Marktsituation im Wohnungsbau. Durch die gestiegenen Baukosten müssen Verkaufs- und Mietpreise preise kalkuliert werden, die am Markt kaum noch durchsetzbar sind. In der Folge greifen auch verstärkt Akteure im Baugeschäft auf die Wohnraumförderung zurück, die diese früher sehr selten in Anspruch genommen haben.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Vorsitz in der rheinland-pfälzischen Wohnungswirtschaft wechselt

Thomas Bauer ist der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen. Der Geschäftsführer der Bau AG Kaiserslautern folgt auf Adalbert Fettweiß, der das Amt zwei Jahre lang bekleidet hat. Die Arbeitsgemeinschaft bildet die Interessenvetretung der sozial orientierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften in Rheinland-Pfalz und setzt sich aus den rheinland-pfälzischen Mitgliedern von VdW Rheinland Westfalen und VdW südwest zusammen. Turnusmäßig wechselt zwischen den Verbänden das Vorschlagsrecht für den Vorsitz. Die Mitglieder folgtem auf der Vollversammlung in Mainz nun dem Vorschlag des VdW südwest und wählten einstimmig Thomas Bauer zum neuen Vorsitzenden. Mit ihm ins Präsidium wurden außerdem Sybille Jeschonek von der Wohnungsbau und Treuhand AG (gbt) Trier und Oliver Pastor von der Baugenossenschaft Speyer gewählt. Der Arbeitsausschuss komplettiert die Gremien der Arbeitsgemeinschaft.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Blick in den Maschinenraum des RLP-Bündnisses "Bezahlbares Wohnen"

Das Bündnis Bezahlbares Wohnen und Bauen Rheinland-Pfalz arbeitet gerade an einer Vereinbarung, wie das Bauen günstiger werden soll, Qualität aber zugleich erhalten bleibt. Beim Wohnungspolitischen Gespräch der sozial orientierten Wohnungswirtschaft mit der rheinland-pfälzischen Finanzministerin Doris Ahnen in Mainz konnten die Gäste am 23. September 2025 live verfolgen, wie die Diskussionen im Bündnis geführt werden. Der Abend zeigte: Über das Ziel, günstigeres Bauen zu ermöglichen, sind sich alle einig, der Teufel steckt dann aber noch im Detail. Das Leitmotiv des Abends setzte Adalbert Fettweiß, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen, gleich zu Beginn: "Wir werfen heute Abend einen Blick in den Maschinenraum des Bündnisses", sagte er in seiner Begrüßungsrede im Zentrum Baukultur. In den Maschinenraum, in dem derzeit das Programm "Besser bauen. Für alle." erarbeitet wird. Dessen fünf Handlungsfelder beschrieb Finanzministerin Doris Ahnen: Baurecht, Bautechnik, Bauprozesse, Bauinnovation und Baukultur. In jedem dieser Felder sollen Maßnahmen vereinbart werden, die Bauen kostengünstiger machen und zugleich Qualität sichern. Finanzministerin Doris Ahnen sagte: "Den Anfang haben wir mit der Reform der Landesbauordnung schon gemacht." Wobei das Papier, das noch dieses Jahr unterzeichnet werden soll, aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft zugleich zeigt: "Nach der Landesbauordnung ist vor der Landesbauordnung." Sprich: Die im September 2025 vom Landtag beschlossene Bauordnung ist ein Schritt in die richtige Richtung, es sollten aber noch weitere folgen. Ausgangspunkt des aktuellen Diskussionsprozesses im Bündnis ist der sogenannte "Hamburg-Standard". Das hanseatische Bundesland hatte in einem aufwendigen Prozess Maßnahmen zur Kostenreduktion im Bauen ermittelt. Diese Maßnahmen werden nun für Rheinland-Pfalz quasi übersetzt, denn "Hamburg ist nicht Rheinland-Pfalz", wie Adalbert Fettweiß feststellte. Weder was die Sie

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Ministerin zu Gast in Wohnpflegegemeinschaft

In einem Dorf mit 2.500 Einwohnern hat die Trierer gbt Wohnungsbau und Treuhand AG ein Quartiershaus mit zwei Wohnpflegegemeinschaften errichtet. Bei einem Besuch der rheinland-pfälzischen Sozialministerin Dörte Schall ging es darum, wie noch mehr solcher Projekte im Land entstehen können. Zuhause alt werden, seine letzten Tage im gewohnten Umfeld verbringen. Eine schöne Vorstellung. Doch mit dem Alter kommen oft Gebrechlichkeiten, die ein Leben in den eigenen vier Wänden nur noch sehr eingeschränkt möglich machen. Nicht selten müssen Menschen deshalb in stationäre Pflegeheime umziehen, obwohl sie mit ambulanter Unterstützung noch länger in ihrem gewohnten Umfeld hätten wohnen bleiben können. Wohnpflegegemeinschaften vor Ort, mit Unterstützung immer dann, wann man sie auch benötigt, sind ein Modell, wie Menschen noch länger in ihrem Wohnquartier oder ihrem Dorf bleiben können. In derselben Nachbarschaft, mit denselben Freundinnen und Freunden, die einen ohne große Anreise in der neuen Wohnung besuchen. Die VdW-Mitglieder setzen solche Wohnpflegegemeinschaften deshalb immer öfter um, wie beispielswese im rheinland-pfälzischen Hetzerath nahe Trier. Dort hat die gbt Trier mit der Pflegegesellschaft St. Martin das Quartiershaus Daniel ins Leben gerufen. Der Verein "Helfende Hände Hetzerath", der sich aus der Dorfgemeinschaft des 2.500 Einwohner großen Ortes gegründet hat, organisiert den Mittagstisch, an dem jeder aus dem Dorf teilhaben kann.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Fachreise "Bezahlbares Wohnen": Ein Tag zum Mutmachen

Wenn alle einem Strang ziehen, kann es schnell gehen – auch beim Bauen. Das ist eine wesentliche Erkenntnis der Fachreise "Bezahlbares Wohnen" mit Finanzministerin Doris Ahnen, die am 10. Juli 2025 an drei verschiedene Orte in Rheinland-Pfalz führte, immer aber an Orte des Bezahlbaren Wohnens. Organisiert hatten die Reise der VdW Rheinland Westfalen, der VdW südwest, die Architektenkammer Rheinland-Pfalz und das rheinland-pfälzische Finanzministerium. Es war bereits die siebte Auflage einer solchen Fachreise.

"Als Chef eines Wohnungsunternehmens hat mir diese Reise heute Mut gemacht", fasste Adalbert Fettweiß, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen am Abend den Verlauf der Fachreise zusammen. "Baugenehmigungen kann es innerhalb weniger Monate geben, Probleme werden im Gespräch mit allen Beteiligten gelöst", sagte er mit Blick auf die Projekte in Trier, Ingelheim und Mainz, welche die Reisegruppe um Finanzministerin Doris Ahnen an diesem Tag besucht hatten.