thema der Wohnungswirtschaft
N°1 – Der perfekte Sturm

Namen und Nachrichten

Hier berichten wir von Menschen, die sich für die sozial orientierte Wohnungswirtschaft engagieren oder engagiert haben, oft aus freudigem Anlass, bei Ehrungen zum Beispiel, manchmal aber auch aus traurigem.

VdW Rheinland Westfalen

Beispielhaftes Quartier "Am Müggenberg" entwickelt

Im Rahmen einer Feierstunde am 30. Januar 2026 hat der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen (VdW) den langjährigen Vorstand der Arnsberger Wohnungsbau Genossenschaft eG, Herbert Herrig, für seine Verdienste um die Wohnungswirtschaft geehrt. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter würdigte Herrigs jahrzehntelanges Engagement und überreichte ihm als Zeichen des Dankes und der Anerkennung die Silbernadel des Verbandes. Rychter sprach stellvertretend für die mehr als 485 im Verband organisierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften und ordnete Herrigs Wirken in den größeren Zusammenhang einer sozial verantwortlichen Wohnungswirtschaft ein. Wohnungsgenossenschaften stünden bis heute für solidarische Selbsthilfe und bezahlbares Wohnen, betonte er. Dieses Selbstverständnis sei auch in der Satzung der Arnsberger Wohnungsbau Genossenschaft fest verankert, die sich einer „guten, sicheren und sozialverantwortbaren Wohnungsversorgung“ verpflichte. In seiner Rede erinnerte Rychter an zahlreiche gemeinsame Termine und Projekte, insbesondere im Quartier „Am Müggenberg“, das beispielhaft für eine generationsgerechte und zukunftsorientierte Quartiersentwicklung stehe. Die Begegnungen mit Landes- und Bundespolitik, Verbandsvertretern und Fachöffentlichkeit seien eng mit Herrigs Vorstandstätigkeit verbunden gewesen. „Das werde ich vermissen – vor allem das gemeinsame Sitzen auf der Bank am Ende dieser vielen Veranstaltungen“, sagte Rychter mit persönlichem Blick auf den bevorstehenden Abschied.

Quelle: VdW Rheinland Westfalen

Verabschiedung in Viersen: Drei Ehrennadeln an einem Abend

Am 20. Januar 2026 standen bei der Viersener Aktien-Baugesellschaft AG drei Persönlichkeiten im Mittelpunkt, die das Unternehmen über Jahrzehnte geprägt haben: Martina Maaßen, Hans-Willy Bouren und Albert Friedrich Becker. Im feierlichen Rahmen überreichte ihnen Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, die Silberne Ehrennadel des Verbandes – verbunden mit dem Dank für langjähriges Engagement und der Verabschiedung aus ihren Ämtern. Rychter würdigte in seiner Rede die besondere Verantwortung kommunaler Wohnungsunternehmen, bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Entscheidend seien dabei nicht Strukturen, sondern Menschen, „die jeden einzelnen Tag Verantwortung tragen“. Mit Martina Maaßen wurde eine Frau geehrt, die 16 Jahre dem Aufsichtsrat angehörte. Die ehemalige Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen brachte ihre politische Erfahrung konsequent für soziale Belange ein.

VdW Rheinland Westfalen

Fast fünf Jahrzehnte für Genossenschaft engagiert

Im feierlichen Rahmen wurde Herr Peter Simon am 22. Dezember 2025 bei der Siedlungs- und Baugenossenschaft Meschede eG in den Ruhestand verabschiedet. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter überreichte ihm dabei die Silberne Ehrennadel des Verbandes – als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für fast fünf Jahrzehnte Engagement in der genossenschaftlichen Wohnungswirtschaft.

Marco Denneng im Alter von 39 Jahren gestorben

Nach langer, schwerer Krankheit ist der VdW-Mitarbeiter Marco Denneng verstorben. Der erst 39 Jahre alte Prüfer des VdW Rheinland Westfalen erlag der Krankheit am 15. Mai 2025. VdW-Prüfungsdirektor Dr. Daniel Ranker und VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter reagierten betroffen auf die Nachricht vom Tod Marco Dennengs. „Für uns alle unfassbar, haben wir einen lieben Kollegen viel zu früh verloren. Wir werden ihn sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, schrieben sie in einer Mitteilung an die Mitarbeitenden des Verbands. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“ Marco Denneng war direkt nach seinem Studium als Diplom-Ökonom im Jahr 2015 zum VdW Rheinland Westfalen gekommen. Zunächst arbeitete er als Prüfungsassistent, bevor er zum Prüfer und Prüfungsleiter aufstieg. Als Kollege war er sehr geschätzt. Vor einem knappen Jahr musste er seine Arbeit für den VdW aufgrund der Krankheit unterbrechen. Dass er nun gestorben ist, erschüttert das Verbandsteam.

Jürgen Rödingen, überraschend verstorbener Mitarbeiter des VdW Rheinland Westfalen

Langjähriger VdW-Mitarbeiter Jürgen Rödingen unerwartet verstorben

Plötzlich und unerwartet ist Jürgen Rödingen, langjähriger Mitarbeiter des VdW Rheinland Westfalen, im Alter von 64 Jahren am 3. Juni 2024 gestorben. Bestürzt und mit tiefer Trauer reagiert das gesamte Team des Verbands auf die Nachricht. "Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und den Angehörigen in diesen schweren Stunden", sagt Prüfungsdirektor Dr. Daniel Ranker stellvertretend für die gesamte Belegschaft. Jürgen Rödingen arbeitete seit 1992 als Steuerberater für den Verband. Er wurde in den mehr als drei Jahrzehnten, die er für den VdW Rheinland Westfalen tätig war, bei vielen Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften eines der prägenden Gesichter des Verbands. "Die vielen Mitglieder, die ihn kannten, werden genauso geschockt sein wie wir. Wir werden Jürgen Rödingen sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren", so auch Verbandsdirektor Alexander Rychter.