Spendenaktion
- Gemeinsam Wasser schenken
Pimp die Pumpe
Die Wasserversorgung ist und bleibt ein großes Thema beim Food Forest, den Projektleiterin Jasmin Geisler mit den Geldern des VdW-Spendenprojekts "Gemeinsam Wasser schenken" aufbaut. Die Regenzeit will noch nicht recht den Regen bringen - und dann streikt auch noch die Pumpe. Also muss eine neue Solarpumpe installiert werden. Doch es können auch schon die ersten Karotten geerntet werden. Noch bis Ende des Jahres läuft das VdW-Spendenprojekt.
- Vor Ort
Der Zaun
Was nutzt ein Foodforest, wenn die Hasen das Gemüse, das dort wächst, wegfressen? Nichts! Deshalb wird im VdW-Spendenprojekt in Namibia "Gemeinsam Wasser schenken" ein feinmaschiger Zaun gebaut. Projektleiterin Jasmin Geisler erklärt, wie das geht. Und das dabei ziemlich viel Handarbeit notwendig ist.
- Internationales Jahr
Genossenschaften bauen eine bessere Welt
„Cooperatives build a better world“: Mit diesem Leitsatz rufen die Vereinten Nationen das Jahr 2025 zum zweiten Internationalen Jahr der Genossenschaften aus. UN-Generalsekretär António Guterres hebt damit die Rolle hervor, die Genossenschaften weltweit für eine nachhaltige, gerechte und widerstandsfähige Zukunft spielen. In Zeiten globaler Unsicherheit erinnern Genossenschaften daran, dass Fortschritt demokratisch, inklusiv und solidarisch gestaltet werden kann – und muss. Auch Wohnungsgenossenschaften setzten Zeichen im Internationalen Jahr – zum Beispiel auf dem Christopher Street Day. Rund zwölf Prozent der Weltbevölkerung sind Mitglied einer Genossenschaft, ob beispielsweise in der Landwirtschaft oder der Energieversorgung. Auch bei Banken, im Gesundheitssektor oder in der Wohnungswirtschaft. Gemeinsam erwirtschaften Genossenschaften enorme Werte – allein die 300 umsatzstärksten Genossenschaften kommen laut World Cooperative Monitor auf einen jährlichen Umsatz von über 2,4 Billionen US-Dollar. Sie bieten rund 280 Millionen Menschen weltweit Arbeit – das entspricht etwa zehn Prozent der globalen Erwerbsbevölkerung.
- Vor Ort
Die Bohrung
Endlich ist es soweit: Der "Food Forest", den die Kleinbauern im namibischen Erongo mithilfe des VdW-Spendenprojekts aufbauen hat sein eigenes Bohrloch gebohrt, um Wasser zu pumpen. Bisher musste das Wasser über Kilometer hinweg transportiert werden, die Wasserversorgung war instabil. Projektleiterin Jasmin Geisler freut sich über den neuen Wasserzugang, ein großes Ziel des Projekts "Gemeinsam Wasser schenken" ist damit erreicht. Auch dank der Spenden, die der VdW gesammelt hat! Schon mal an dieser Stelle, Danke an alle, die mitmachen! Doch zu Ende ist das Projekt deshalb noch nicht, es ist noch einiges zu tun, damit die Kleinbauern ihren Foodforest nachhaltig bewirtschaften können.
- Vor Ort
Neues aus dem Foodforest
Projektleiterin Jasmin Geisler meldet sich wieder aus Namibia. Der Foodforest, der mithilfe von Spendengeldern aus den Reihen des VdW Rheinland Westfalen aufgebaut wird, wächst. Auch dank der vielen Helfer vor Ort, die anpacken, und, wie Jasmin Geisler, hier berichtet, Rankhilfen bauen, um Tomaten anzubauen.
- Spendenaktion
Gemeinsam Wasser schenken - die Wohnungswirtschaft für Namibia
Die Ausgabe "Wasser in der Stadt" unserer Zeitschrift "thema" war gerade erschienen, da wurde uns in einem Gespräch mit der Entwicklungshilfe-Organisation DESWOS klar, dass Wasser in anderen Gegenden der Welt eine noch viel elementarere Rolle spielt. In Namibia etwa, wo ein „Food Forest“ für Kleinbauern entstehen soll, zunächst aber erst einmal die Wasserversorgung sichergestellt werden muss. Uns war schnell klar: Wir wollen helfen. 1,4 Millionen Menschen in Namibia sind aufgrund der durch das Wetterphänomen El Niño verursachten Dürre von einer akuten Ernährungsunsicherheit betroffen. Im Mai 2024 hat die Regierung Namibias den Notstand ausgerufen. Nachhaltige landwirtschaftliche Produktionsmethoden sind dringend von Nöten. Eine der am stärksten betroffenen Regionen in Namibia ist Erongo. Hier möchten wir gemeinsam mit DESWOS einer lokalen Partnerorganisation die Grundvoraussetzung für nachhaltige Landwirtschaft namibischer Kleinbauern schaffen: den Zugang zu Wasser. Mit der DESWOS ist der VdW Rheinland Westfalen seit Jahrzehnten eng verbunden. Die DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. wurde 1969 von sozial orientierten Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften gegründet. Mit ihr hat der VdW unter anderem 2014 ein Spendenjahr für ein Wohnhausprojekt in Nicaragua organisiert. Die meisten damals unterstützen Menschen wohnen immer noch in den damals entstandenen Häusern. Ein solches Spendenjahr gibt es deshalb auch 2025 - diesmal für die Wasserversorgung des "Food Forest" in Namibia. Auf unseren Webseite erfahren Sie mehr über das Projekt und DESWOS. Auch werden wir in diesem Jahr auf VdW-Veranstaltungen immer wieder von Jahr berichten. Und wenn Sie uns auf unserem Instagram-Kanal "vdw.rw" folgen, gibt Ihnen Projektleiterin Jasmin Geisler regelmäßig mit Videos ein Update über das, was mit dem Geld in Namibia passiert. Lassen Sie uns gemeinsam Wasser schenken!
- Das Projekt
Wasser für Omatjete
Die Gegend um Omatjete in der Region Erongo ist wie andere Gebiete Namibias von extremer Dürre betroffen. Damit die Menschen selbst Gemüse und Obst anbauen können, brauchen sie vor allem eines: Wasser. Mit unserem Spendenprojekt wollen wir in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und der Entwicklungshilfe-Organisation DESWOS den Zugang zu Wasser ermöglichen. Für den Kampf gegen den Wassermangel und Hunger in der Siedlung Omatjete und kleinen Dörfern in der Umgebung benötigt die DESWOS insgesamt 20.000 Euro. Zur besseren Ernährung der Menschen wird ein 2 Hektar großer „food forest“ angepflanzt. Mit einer Umzäunung, um Pflanzen und Bäume vor Tieren zu schützen. Alles wird nach dem Prinzip der Permakultur angelegt, damit der Boden noch viele Jahre erhalten bleibt. Die Idee dahinter ist, dass sich die Pflanzen gegenseitig positiv beeinflussen und somit keine Schädlingsbekämpfungsmittel benötigt werden. Gleichzeitig geben Bäume und Sträucher Schatten für die Hauptproduktion, das Gemüse. Die Ernte deckt einen Teil der laufenden Kosten der Partnerorganisation Sustainable House Foundation und wird an Suppenküchen, Schulen und Kitas verteilt. Damit möglichst viele Menschen, insbesondere Kinder, von der Versorgung profitieren.
- Vor Ort
Wie das Wasser nach Omatjete kommt
Eine Solarpumpe fördert Wasser aus 80 Metern Tiefe aus dem Erdboden. Mithilfe der Spendengelder ist es gelungen, eine vier Kilometer lange Rohrleitung zu bauen. Das Wasser wird schließlich über Tanks in Schläuche gefüllt, welche die Felder tröpfchenweise bewässern. DESWOS-Projektleiterin Jasmin Geisler berichtet außerdem von dem Bau eines Seminarraums für Nachhaltigkeitsschulungen.
- Organisation
Was ist DESWOS?
Die DESWOS (Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V.) wurde 1969 von sozial orientierten Genossenschaften, kommunalen Wohnungsgesellschaften und Privatunternehmen der Wohnungswirtschaft gegründet. Der gemeinnützige Verein leistete bereits in mehr als 400 Projekten und über 50 Partnerländern wirksame Hilfe bei der Armutsbekämpfung und praktiziert internationale Solidarität. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und Menschenrecht. Es bedeutet weit mehr, als nur ein Dach über dem Kopf zu haben. Wohnraum ist die wesentliche Voraussetzung für eine gesicherte Existenz und ein Leben in Würde. In vielen Gegenden der Welt, insbesondere in Afrika, Asien und Lateinamerika, sind die Wohnverhältnisse jedoch unzureichend, beherrschen Not und Armut das Leben. Die davon betroffenen Menschen bei der Schaffung von Wohnraum zu unterstützen und ihnen gleichzeitig den Zugang zu Gesundheit, Bildung und Einkommen zu ermöglichen, ist Auftrag der DESWOS. Mit der Unterstützung durch Spenderinnen und Spender erhalten schwangere Frauen in Nepal medizinische Versorgung, können Kinder im Südsudan als Schulkind starten und schutzlose Familien in Ecuador in ein sicheres Zuhause einziehen. Das sind nur drei aktuelle Beispiele aus insgesamt rund 20 Projekten, die die DESWOS umsetzt. Bei der Umsetzung kooperiert die DESWOS mit Partnerorganisationen in den Projektländern sowie mit der deutschen Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, mit Unternehmen und Dienstleistern, die der Wohnungswirtschaft nahestehen, mit Privatpersonen, mit Stiftungen und befreundeten Organisationen sowie mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
- Interview
3 Fragen an... Petra Eggert-Höfel
Petra Eggert-Höfel ist ehrenamtliche Generalsekretärin der DESWOS. Wir haben mit ihr über die DESWOS gesprochen. Was ist die DESWOS? Welche Akteure stecken hinter der DESWOS? Wieso engagiert sich die DESWOS in Afrika? Wie werden die Entwicklungsprojekte der DESWOS ausgesucht?