Regionale Arbeitsgemeinschaft
- Draufgeschaut
Tour statt Talk
Wer Aufgaben für das Gemeinwesen erfüllt, tut gut daran, im stetigen Dialog mit der Kommunalpolitik zu stehen. So wie die Arbeitsgemeinschaft Hagener Wohnungsunternehmen, die vor der Kommunalwahl einen Rundgang mit den Kandidatinnen und Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt organisierte. Die inhaltlichen Planungen zu einer politischen Talkrunde in der Hagener Stadthalle im Vorfeld der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl waren schon weit vorangeschritten und die Location fast gebucht, als sich die Arbeitsgemeinschaft Hagener Wohnungsunternehmen umentschied: Sie luden die Hagener Kandidatinnen und Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt kurzerhand zu einer Sommertour durch die Bestände der Hagener Wohnungswirtschaft ein. Gemeinsam sollten einzelne Projekte und Wohnanlagen der Arbeitsgemeinschaft Hagener Wohnungsunternehmen besichtigt, die dortigen Bau-, Modernisierungs- oder besonderen Gegebenheiten angesehen und erklärt werden. „Beim Durchspielen der ursprünglich geplanten Veranstaltung hatten wir plötzlich einen Aha-Moment: Warum die Leistungen, aber auch die Probleme der sozial orientierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften nicht gleich vor Ort diskutieren, statt in einer klassischen Talkrunde, bei der in der Regel nur allseits bekannte Positionen und Standpunkte ausgetauscht werden?“, so Christoph Rehrmann, geschäftsführender Vorstand der Gemeinnützigen Wohnstättengenossenschaft Hagen eG (GWG) und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Hagener Wohnungsunternehmen. Gesagt getan: Die Hagener Wohnungswirtschaft lud ein und Kandidatinnen und Kandidaten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, AfD und FDP sowie ein parteiloser Kandidat nahmen an. Am 10. Juni 2025 ging es, begleitet durch Radio Hagen, nach einem gemeinsamen Frühstück ab in den Bus und los zu insgesamt fünf Quartieren. Die Teilnehmenden erhielten dort einen umfänglichen Überblick über die aktuellen Herausforderungen im bezahlbaren Wohnungsbau und die Tätigkeiten und Projekte der Hagener Wohnungswirtsch
- Regionale Arbeitsgemeinschaften
Sommerliche Netzwerktreffen der Wohnungswirtschaft in Köln und Düsseldorf
Die Arbeitsgemeinschaften der Wohnungsunternehmen in Köln und Düsseldorf haben in den vergangenen Tagen ihre traditionellen Sommerveranstaltungen ausgerichtet und damit wichtige Foren für Austausch, Diskussion und Vernetzung geschaffen. In Köln lud die köln ag – Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen zur mittlerweile elften Sommerlounge in den Club Astoria. Rund 250 Gäste aus Politik, Verwaltung, Verbänden und der Wohnungswirtschaft folgten der Einladung. Im Mittelpunkt standen neben dem Austausch über aktuelle wohnungspolitische Herausforderungen auch personelle Veränderungen: Die langjährige Vorsitzende Kathrin Möller wurde von Marion Sett und Rouven Meister offiziell verabschiedet. Zwölf Jahre lang hatte sie den Vorsitz der köln ag inne und prägte in dieser Zeit maßgeblich die wohnungswirtschaftliche Zusammenarbeit in Köln und Umgebung. Den Blick nach vorne richtete eine spannende Diskussionsrunde anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen. Unter der Moderation von Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen, und Rouven Meister diskutierten die Kölner Parteivorsitzenden Serap Güler (CDU), Kirsten Jahn (Bündnis 90/Die Grünen) und Claudia Walther (SPD) über Lösungen für die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt.
- ARGEN
Lokal vernetzt und gut informiert
Die regionalen Arbeitsgemeinschaften sind ein wichtiges Netzwerk für die gemeinsame Arbeit der VdW-Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften vor Ort. Teilweise umfassen sie einzelne Großstädte und Metropolen, in anderen Fällen sogar größere Flächen mit mehreren Landkreisen und Gemeinden, in denen VdW-Verbandsmitglieder bedeutende Wohnungsbestände mit bezahlbaren Wohnungen langfristig halten und den Menschen anbieten. Die lokal und regional relevanten Themen, Entwicklungen und Wohnungsmärkte werden regelmäßig bei den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaften diskutiert und Lösungen für gemeinsame Herausforderungen entwickelt. Ein erfolgreiches Beispiel für die gute Zusammenarbeit einer ARGE: Die Arbeitsgemeinschaft Dortmunder Wohnungsunternehmen (ADW) ist der Zusammenschluss von 13 im Großraum Dortmund tätigen Wohnungsunternehmen, die allesamt Verbandsmitglieder des VdW Rheinland Westfalen sind. Mit rund 80.000 bewirtschafteten Wohneinheiten spielen die Mitgliedsunternehmen eine wichtige Rolle auf dem regionalen Wohnungsmarkt. Besonders in Zeiten großer Herausforderungen gewinnt die lokale Zusammenarbeit an Bedeutung. Um stabile Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt zu schaffen, ist ein regelmäßiger Austausch vor Ort unerlässlich. Dies geschieht sowohl auf Vorstandsebene als auch zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der einzelnen Unternehmen, die in der ADW organisiert sind . Darüber hinaus nutzt die ADW verschiedene Instrumente, um gemeinsam am Markt aufzutreten und ihre Position vor allem lokal, aber auch überregional gemeinsam nach außen zu vertreten.
- ARGEN
Gutes Wohnen in den Rheinmetropolen
Mit Beginn des Sommers öffneten zwei Veranstaltungen der Wohnungswirtschaft in Köln und Düsseldorf ihre Türen und boten Einblicke in die Zukunftsgestaltung dieser wichtigen Branche. Die Sommerlounge der Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft Düsseldorf und der Region (AdW Düsseldorf) sowie der Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen (köln ag) zeigten, wie Engagement und Zusammenarbeit die Basis für die Bewältigung aktueller Herausforderungen bilden. Den sommerlichen Auftakt machte die AdW Düsseldorf und veranstaltete in der Halle am Wasserturm auf dem Areal Böhler in Düsseldorf ihre Sommerlounge. Rund 100 Gäste folgten der Einladung. Unter dem Motto „Zukunft gestalten“ lag der Fokus der Veranstaltung auf den Herausforderungen und Möglichkeiten, die die Zukunft der Wohnungswirtschaft mit sich bringt.