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Gemeinsame Pressemitteilung mit dem NRW-Bauministerium

Rekordmittel, starke Nachfrage und innovative Projekte für bezahlbares Wohnen: Landesweite WohneNRW-Tage 2026 starten

25. August 2026

Ministerin Scharrenbach: Öffentliche Wohnraumförderung ist und bleibt der verlässliche Motor für bezahlbares, modernes und innovatives Wohnen in Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung teilt mit:

Zahlreiche geförderte Wohnbauvorhaben aus der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen öffnen an den diesjährigen „WohneNRW-Tagen“ am 26., 27. und 28. August 2026 ihre Türen und zeigen, warum die öffentliche Wohnraumförderung Nordrhein-Westfalen zum „place to bau“ macht.

Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage besucht Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, herausragende Projekte der öffentlichen Wohnraumförderung in den Kommunen Viersen, Krefeld, Düsseldorf, Bonn, Köln, Moers, Hattingen, Herdecke, Essen, Dortmund, Kamen, Unna und Paderborn.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Rekordmittel, starke Nachfrage und innovative Projekte: Die öffentliche Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen ist so stark wie nie. Mit 12 Milliarden Euro von 2022 bis 2027 stellt die Landesregierung so viel Geld wie nie zuvor für die Schaffung und Sicherung von bezahlbarem Wohnraum bereit. Gerade in Zeiten, in denen der frei finanzierte Wohnungsbau unter Druck steht, gibt die öffentliche Wohnraumförderung Investoren, Kommunen und Wohnungsunternehmen Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Die WohneNRW-Tage zeigen, was daraus im ganzen Land entsteht: moderner, nachhaltiger und bezahlbarer Wohnraum für Familien, junge Menschen, Studierende und Auszubildende ebenso wie für ältere Menschen. Die öffentliche Wohnraumförderung ermöglicht neue Quartiere, innovative Bauweisen, generationengerechtes Wohnen und die Modernisierung bestehender Gebäude. Sie räumt mit alten Klischees auf und zeigt: Bezahlbares Wohnen und hohe Qualität gehören zusammen. Nordrhein-Westfalen ist und bleibt der ‚place to bau‘.“

Alexander Rychter, Direktor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V.: „Die WohneNRW-Tage zeigen eindrucksvoll die Vielfalt und Leistungsfähigkeit des geförderten Wohnungsbaus in Nordrhein-Westfalen. Ob Neubau, Modernisierung oder Quartiersentwicklung: Die Beispiele unserer Wohnungsunternehmen und -genossenschaften machen deutlich, wie bezahlbares Wohnen vor Ort funktioniert. Gleichzeitig fördern die WohneNRW-Tage den Dialog zwischen Politik, Wohnungswirtschaft und Öffentlichkeit. Die Zahlen sprechen dabei für sich: 2025 haben die VdW-Mitglieder rund 617 Millionen Euro an Fördermitteln für die Mietwohnraumförderung abgerufen. Das entspricht nahezu einem Drittel der in Nordrhein-Westfalen eingesetzten Fördermittel für mietpreisgebundene Wohnungen.“

Elisabeth Gendziorra, Geschäftsführerin BFW Landesverband Nordrhein-Westfalen: „In einer wirtschaftlich herausfordernden Lage bleibt die öffentliche Wohnraumförderung des Landes NRW ein entscheidendes, verlässliches Instrument, um trotz Baukrise Wohnraum zu realisieren. Die im Rahmen der WohneNRW-Tage ausgewählten Projekte verdeutlichen, wie vor allem die private, mittelständische Wohnungswirtschaft durch Neubau, Modernisierung und die aktive Einbindung der Nachbarschaft qualitativ hochwertigen und bezahlbaren Wohnraum schafft, der den lokalen Bedürfnissen gerecht wird.“

Erik Uwe Amaya, Verbandsdirektor Haus & Grund Rheinland Ruhr: „Die anhaltend hohen Baukosten und die wirtschaftlichen Unsicherheiten stellen Bauherren und Investoren weiterhin vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist die verlässliche öffentliche Wohnraumförderung in Nordrhein-Westfalen. Sie schafft Planungssicherheit und ermöglicht Investitionen, die unter den derzeitigen Marktbedingungen häufig nicht realisierbar wären. Die aktuellen Förderzahlen belegen, dass die Programme des Landes wirken. Das veranschaulichen vor allem die Projekte der diesjährigen WohneNRW-Tage. Neben dem Mietwohnungsbau bleibt die Förderung von Wohneigentum unverzichtbar. Wohneigentum schafft Sicherheit, stärkt die private Altersvorsorge und fördert den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist damit auch ein wichtiger Baustein für die Stabilität unserer Demokratie. Deshalb ist es richtig, dass Nordrhein-Westfalen den Mietwohnungsbau und die Eigentumsbildung gleichermaßen unterstützt.“

Nordrhein-Westfalen zeigt an drei Tagen, wie öffentliche Wohnraumförderung Innovation und bezahlbaren Wohnungsbau voranbringt. Die Ministerin besucht dabei unter anderem die Pilot-projekte zum Digitalen Gebäuderessourcenpass (DGRP) in Viersen und Moers: Sie machen sichtbar, welche Materialien in Gebäuden eingesetzt werden, woher sie stammen und wie sie wie-derverwendet werden können – über den gesamten Lebenszyklus. Hierzu erprobt Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Pilotphase digitale Gebäuderessourcenpässe mit den Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung. Damit wird Klimaschutz messbar und Kreislaufwirtschaft ist auf dem Weg zur Alltagstauglichkeit

Nordrhein-Westfalen zeigt an drei Tagen, wie öffentliche Wohnraumförderung Innovation und bezahlbaren Wohnungsbau voranbringt. Die Ministerin besucht dabei unter anderem die Pilotprojekte zum Digitalen Gebäuderessourcenpass (DGRP) in Viersen und Moers: Sie machen sichtbar, welche Materialien in Gebäuden eingesetzt werden, woher sie stammen und wie sie wie-derverwendet werden können – über den gesamten Lebenszyklus. Hierzu erprobt Nordrhein-Westfalen im Rahmen einer Pilotphase digitale Gebäuderessourcenpässe mit den Mitteln der öffentlichen Wohnraumförderung. Damit wird Klimaschutz messbar und Kreislaufwirtschaft ist auf dem Weg zur Alltagstauglichkeit

Auf dem Programm stehen unter anderem auch die Modernisierung von Hochhäusern am Weidenbruchweg in Krefeld auf Effizienzhaus-55-Standard, die Entwicklung des Quartiers „Im Mühlengarten“ in Essen-Stoppenberg mit Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern sowie einer neuen Kita, die serielle Sanierung im bewohnten Bestand in Hattingen und generationengerechtes, grünes Bauen in Herdecke.

Wie öffentliche Wohnraumförderung zugleich Impulse für lebendige Innenstädte setzen kann, zeigt Paderborn: Dort wird der ehemalige Kaufhof neu gedacht. Auf dem Dach entstehen 37 öffentlich geförderte, barrierefreie Wohnungen, während zugleich neue Verkaufsflächen geschaffen werden. Bezahlbares Wohnen und die Weiterentwicklung der Innenstadt gehen damit Hand in Hand.

Neben einem persönlichen Eindruck von den Projekten steht für die Ministerin dabei auch der direkte Austausch mit Unternehmen, der kommunalen Politik sowie den Mieterinnen und Mietern im Vordergrund.

Die Termine von Ministerin Scharrenbach werden von Vertreterinnen und Vertretern der örtlichen Politik und Wohnungswirtschaft sowie von den Mitgliedern der „Allianz für mehr Wohnungsbau Nordrhein-Westfalen“ begleitet. Dazu gehören der VdW Rheinland Westfalen, der BFW Landesverband Nordrhein-Westfalen, Haus & Grund, die kommunalen Spitzenverbände, der Deutsche Mieterbund NRW, die Architektenkammer NRW und die bauindustriellen Verbände sowie die landeseigene Förderbank, die NRW.BANK, die sich in die Organisation der WohneNRW-Tage 2026 eingebracht haben. „Ich danke allen Unternehmen, Partnern, Kreisen, Städten und Gemeinden die sich an den landesweiten Aktionstagen beteiligen“, so Ministerin Scharrenbach.

Die WohneNRW-Tage finden auf Initiative des Ministeriums jährlich statt. In den sozialen Medien werden die Aktionen unter dem Hashtag #WohneNRW begleitet. Weitere Informationen zu den WohneNRW-Tagen finden Sie zudem auf der Homepage des Ministeriums unter: www.mhkbd.nrw/wohnenrwtage

Kontakt

Für Sie da:

Katrin Stamm
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Pressesprecherin, Verbandskommunikation und Marketing
Tel.: 0211 16998-94
Oliver Niermann
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Förderpolitik und Kommunales
Tel.: 0211 16998-38