Positionen
Soziales Vermieten ermöglichen
Menschen ein bezahlbares klima- und generationengerechtes Wohnen zu ermöglichen, ist Auftrag und Anspruch der sozial orientierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik bestimmen zu einem wesentlichen Teil darüber, ob sie diesem Anspruch gerecht werden können. Welche politischen Rahmenbedingungen konkret herrschen müssen, damit mehr Menschen bezahlbar Wohnen können, fasst der VdW Rheinland Westfalen regelmäßig in Positionen zu Bundes-, Landtags- und Kommunalwahlen zusammen.
Nach welchen Grundsätzen unsere Mitglieder handeln, erfahren Sie hier.
Was der Bund tun kann
Große Teile des Baurechts, insbesondere was die energetischen Anforderungen an Gebäude angehen, regelt der Bund. Er hat damit eine entscheidende Stellschraube in der Hand, um kostengünstiges Bauen und damit bezahlbare Mieten zu ermöglichen.
Was die Länder tun können
Mit der Wohnraumförderung lassen die Bundesländer mithilfe des Bundes mietpreisgebundene Wohnungen entstehen. Gute Konditionen für diese Förderung sind ein Grundbedingung für bezahlbares Wohnen. Doch auch andere Hebel kann das Land nutzen, um Mieten bezahlbar zu halten.
Was die Städte tun können
Den Kommunen kommt beim bezahlbaren Wohnen eine Schlüsselrolle zu. Sie können Treiber bei der Schaffung bezahlbarer Wohnungen sein oder aber mit Maximalforderungen an Investoren deren Bau verhindern.