thema der Wohnungswirtschaft
N°1 – Der perfekte Sturm

Positionen

Soziales Vermieten ermöglichen

Menschen ein bezahlbares klima- und generationengerechtes Wohnen zu ermöglichen, ist Auftrag und Anspruch der sozial orientierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften. Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik bestimmen zu einem wesentlichen Teil darüber, ob sie diesem Anspruch gerecht werden können. Welche politischen Rahmenbedingungen konkret herrschen müssen, damit mehr Menschen bezahlbar Wohnen können, fasst der VdW Rheinland Westfalen regelmäßig in Positionen zu Bundes-, Landtags- und Kommunalwahlen zusammen.

Nach welchen Grundsätzen unsere Mitglieder handeln, erfahren Sie hier.

Der deutsche Bundestag in Berlin
Quelle: vspn24 / iStock

Was der Bund tun kann

Große Teile des Baurechts, insbesondere was die energetischen Anforderungen an Gebäude angehen, regelt der Bund. Er hat damit eine entscheidende Stellschraube in der Hand, um kostengünstiges Bauen und damit bezahlbare Mieten zu ermöglichen.

Was die Länder tun können

Mit der Wohnraumförderung lassen die Bundesländer mithilfe des Bundes mietpreisgebundene Wohnungen entstehen. Gute Konditionen für diese Förderung sind ein Grundbedingung für bezahlbares Wohnen. Doch auch andere Hebel kann das Land nutzen, um Mieten bezahlbar zu halten.

Die Flaggen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
Das Düsseldorfer Rathaus
Quelle: Harald Helmlechner

Was die Städte tun können

Den Kommunen kommt beim bezahlbaren Wohnen eine Schlüsselrolle zu. Sie können Treiber bei der Schaffung bezahlbarer Wohnungen sein oder aber mit Maximalforderungen an Investoren deren Bau verhindern.