Wie die Wohnungswirtschaft Städte und Quartiere prägt
Bei seinem Messeauftritt auf der Polis in Düsseldorf am 6. und 7. Mai 2026 hat der VdW Rheinland Westfalen dargestellt, wie die sozial orientierte Wohnungswirtschaft die Stadt- und Quartiersentwicklung prägt. Auf dem Gemeinschaftsstand unter anderem mit Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW.BANK diskutierte der Verband über integrierte Quartiersmodernisierungen in der Kölner Kannebäckersiedlung (GAG Immobilien AG ) und im Zitadellenquartier am Niederrhein (Bauverein Wesel AG).
„Integriert“ sind die Modernisierungen deshalb, weil bei der Entwicklung eines Quartiers zahlreiche Aspekte berücksichtigt werden müssen. Nicht nur die architektonische Qualität sollte aus Sicht der sozial orientierten Wohnungswirtschaft stimmen, auch die verschiedenen Generationen und den Klimaschutz sollte das Quartier berücksichtigen und vor allem mit bezahlbaren Mieten ausgestattet sein.
Außerdem war der Verband beim Sideevent „Follow-Up KlimaKoop.Kommunen“ vertreten, bei dem Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe von Kommune und Wohnungswirtschaft verstanden wird. Neben Fachvorträgen lag hier der Schwerpunkt auf Austausch im fortbestehenden Netzwerk.
Die Messe lieferte einige Impulse, unter anderem die Erkenntnis, dass Kommunikation nah bei den Menschen das A und O für lebendige Quartiere ist. Oder dass durch urbanes Flächenrecycling dringend benötigte Wohnungen in einer alten Schule entstehen können (Spar- und Bauverein eG Dortmund). Dass Bauen auf schmalen, lauten und dichten Grundstücken kreative Lösungen erfordert (Düsseldorfer Wohnungsgenossenschaft eG). Und dass Holzbauquartiere durchaus für die breite Masse skalierbar sind (DIE EHRENFELDER Gemeinnnützige Wohnungsgenossenschaft eG).
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