Sven Teuber übernimmt neues Bauministerium Rheinland-Pfalz
Die neue Landesregierung unter CDU-Führung ist am 18. Mai 2026 in Rheinland-Pfalz vereidigt worden. Nach seiner Wahl durch den Landtag ernannte Ministerpräsident Gordon Schnieder zehn Ministerinnen und Minister, darunter den Trierer SPD-Politiker Sven Teuber zum Minister für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur. Das Ministerium wurde im Zuge der Regierungsbildung neu geschaffen.
Für die Wohnungswirtschaft ist insbesondere von Bedeutung, dass die Bereiche „Kommunen“ und „Bauen und Wohnen“ nun in einem gemeinsamen Ministerium sitzen. Denn die Kommunen haben eine Schlüsselrolle innen, wenn bezahlbare Wohnungen enstehen sollen. Beispielsweise können sie beim Verkauf von Grundstücken darauf achten, dass nicht der Höchstbietende sondern derjenige mit dem besten Konzept für bezahlbares Wohnen den Zuschlag bekommt. Dass nun ein Minister für beide Bereiche zuständig ist, könnte die Abstimmung zwischen beiden Ressorts erleichtern.
Zahl fertiggestellter Wohnungen bricht ein
Wenige Tage vor Teubers Amtsantritt zeigte eine Nachricht des Statistischen Landesamts Rheinland-Pfalz, dass es nicht gut um den Wohnungsbau in Rheinland-Pfalz bestellt ist: Im Jahr 2025 ging die Zahl der fertiggestellten Wohngebäude um 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück (auf 2.822 Wohngebäude). In den Gebäuden wurden 7.126 Wohnungen errichtet, was einem Rückgang von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Um die Situation in den Griff zu bekommen, planen CDU und SPD laut Koalitionsvertrag weitere Änderungen in der Landesbauordnung.
Neben Sven Teuber wurden ernannt:
Sabine Bätzing-Lichtenthäler zur Ministerin für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend)
Marcus Klein zum Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und zum Chef der Staatskanzlei,
Achim Schwickert zum Minister des Innern, für Integration und Verkehr,
Doris Ahnen zur Ministerin der Finanzen,
Helmut Martin zum Minister der Justiz und für Verbraucherschutz,
Christine Schneider zur Ministerin für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten,
Michael Ebling zum Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima,
Ute Eiling-Hütig zur Ministerin für Bildung,
Clemens Hoch zum Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit.
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