Quartiersarbeit für gute Nachbarschaften
Wohnquartiere sozial zu stabilisieren und gute Nachbarschaften zu erhalten, begreift die sozial orientierte Wohnungswirtschaft als eigene Aufgabe. Ein Beispiel aus Düsseldorf zeigt, wie sie diese Aufgabe auch in schwierigen Zeiten meistert.
Video von Jonas Diener
Claudia Wußmann ist als Quartiersmanagerin für die Nachbarschaftszentren der Rheinwohnungsbau GmbH in Düsseldorf verantwortlich. Wir trafen sie in einem Zentrum, das seit mehr als 15 Jahren existiert, und besuchten mit ihr eines, dessen Eröffnung beim Filmdreh kurz bevorstand.
Ähnliche Artikel
- Draufgeschaut
Maschinelle Pflege
2,15 Millionen Pflegekräfte werden Prognosen des Statistischen Bundesamts zufolge im Jahr 2049 in Deutschland benötigt, um die wachsende Anzahl Pflegebedürftiger zu versorgen, ein Drittel mehr als noch 2019. So viele Pflegerinnen und Pfleger aber wird es aller Wahrscheinlichkeit nicht geben. Laut Pflegekräftevorausberechnung werden 280.000 bis 690.000 Fachkräfte in diesem Bereich fehlen. Auch wenn Prognosen nie genau sein können, liegt der Bedarf an Pflegekräften angesichts einer älter werdenden Gesellschaft auf der Hand. Eine Idee, die sich immer mehr Bahn bricht: Wenn ausgebildete Menschen nicht als Fachkräfte zur Verfügung stehen, muss man sie durch Technik ersetzen. Sich einen Mitarbeitenden selbst bauen – als Roboter? Helfer, Überwacher oder Freund? Noch ist die Forschung ein gutes Stück davon entfernt, Maschinen zu entwickeln, die vollwertig einen Menschen ersetzen. Stattdessen aber könnten Roboter Pflegerinnen und Pflegern verschiedene Tätigkeiten abnehmen. Unterschieden wird zwischen Assistenz-Robotern, Monitoring-Robotern und sozialen Robotern.
- EBZ PropTech Days 2025
Die Zukunft der Wohnungswirtschaft – Smart, digital, innovativ!
Wie können praxisorientierte digitale Lösungen für die Wohnungswirtschaft aussehen? Am 29. und 30. Oktober 2025 fand die Premiere der EBZ PropTech Days in Bochum statt. Die Veranstaltung, unterstützt vom VdW Rheinland Westfalen, bot eine Plattform für PropTechs, Start-ups und etablierte Wohnungsunternehmen, um innovative Ansätze für die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Branche vorzustellen. Der erste Veranstaltungstag bot mehrere Best Practice Sessions, die sich auf intelligente Gebäude, Baulösungen und Immobilienbewirtschaftung konzentrierten. Im Mittelpunkt standen praxiserprobte Ansätze, die Digitalisierung greifbar machen und den Dialog zwischen Innovation und Wohnungswirtschaft fördern. Ein Praxisbeispiel aus Wuppertal präsentierte die GWG Wuppertal mbH: In der Session zur digitalen Transformation von Bauprojekten zeigte die GWG, wie durch den Einsatz von Leo-Software die Sanierung von Leerständen beschleunigt und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. In der Session zur digitalen Transformation von Bauprojekten zeigte die GWG, wie durch den Einsatz von Leo-Software die Sanierung von Leerständen beschleunigt und Ressourcen effizienter eingesetzt werden.
- DW-Zukunftspreis
Innovative Services für modernes Mieten gesucht
Wohnungsunternehmen und -genossenschaften, die zukunftsweisende Services für modernes Mieten anbieten, haben Chanchen auf den DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2026. Unter dem Motto "Wohnen+: Mehr als vier Wände" sucht das Fachmagazin "Die Wohnungswirtschaft" (DW) Lösungen, die durch zukunftsweisende Wohnformen und/oder andere innovative Angebote spürbaren Mehrwert für Mieterinnen und Mieter schaffen. Unternehmen und Genossenschaften können sich ab sofort bis zum 31. Januar 2026 bewerben. Schirmherr des Wettbewerbs ist erneut Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Der Preis wird zum 23. Mal verliehen, um herausragende Beispiele aus der Praxis der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft zu ehren. In dem Auslobungstext heißt es: "Demografische und gesellschaftliche, aber auch wirtschaftliche, energie- und klimapolitische Entwicklungen bringen große Herausforderungen und neue Anforderungen mit sich, die sich unmittelbar auf das Wohnen selbst sowie Services rund um das Wohnen auswirken." Dienstleistungen aus diesen immobilienwirtschaftlichen Bereichen werden im kommenden Jahr prämiert werden. Und weiter: "Für den DW-Zukunftspreis werden Projekte gesucht, die mehr als nur den üblichen Standard bieten und dadurch Zusatznutzen sowie Mehrwerte schaffen. Ausgezeichnet werden Lösungen, die mit innovativen Wohnformen und zusätzlichen Angeboten Mieterinnen und Mieter in allen Wohnsituationen unterstützen, die individuelle Lebensgestaltung verbessern und dabei dennoch bezahlbar bleiben. Darüber hinaus sind innovative Mehrwertangebote gefragt."
- Innovation und Technik
Energiesprong on Tour in Düsseldorf
Am 30. Juni machte die „Energiesprong on Tour“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) Halt in Düsseldorf – bei strahlendem Sonnenschein und mit über 120 Teilnehmenden aus Wohnungswirtschaft, Politik und Fachöffentlichkeit. Im Fokus standen drei Sanierungsprojekte in der NRW-Landeshauptstadt, die zeigen, wie serielles Sanieren in der Praxis gelingt. Den Auftakt bildete das Corelli-Quartier im Düsseldorfer Süden. Hier modernisiert die Rheinwohnungsbau GmbH insgesamt 16 Mehrfamilienhäuser aus den 1970er-Jahren mit rund 140 Wohneinheiten. Das Sanierungskonzept setzt auf vorgefertigte Fassadenelemente, neue Loggien mit beweglichen Verglasungen – die sich bei Bedarf in Wintergärten verwandeln –, integrierte Photovoltaikanlagen sowie ein durchdachtes Mieterstrommodell. Die Sanierung erfolgt abschnittsweise: Während erste Bauphasen bereits abgeschlossen sind, laufen andere aktuell oder stehen kurz vor dem Start. Besonders eindrucksvoll: Vor Ort konnten die Gäste live verfolgen, wie Fassadenelemente präzise montiert wurden. Geschäftsführer Thomas Hummelsbeck machte Mut: Wohnungsunternehmen könnten mit den richtigen Partnern neue Wege gehen.