Gespräch über gute Wohnungspolitik in Rheinland-Pfalz
Zweieinhalb Wochen vor der Landtagswahl hat die sozial orientierte Wohnungswirtschaft in Rheinland-Pfalz mit wohnungspolitischen Sprecherinnen und -sprechern aus dem Landtag gesprochen. Zum Gespräch eingeladen waren Carina Wächter (CDU), Dr. Lea Heidbreder (Grüne), Steven Wink (FDP) und Markus Stein (SPD).
Wesentliche Themen im Mainzer Zentrum Baukultur waren die Situation der Wohnraumförderung, die Vereinfachung von Baustandards und das generationengerechte Wohnen. Grundlage war das Positionspapier der sozial orientierten Wohnungswirtschaft zur Landtagswahl und die Wahlprogramme der vertretenen Parteien.
Das Gespräch führten VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter, VdW-südwest-Vorstand Dr. Axel Tausendpfund und Thomas Bauer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen.
Rychter wies auf die schwierige Situation im Wohnungsbau hin, der aufgrund von gestiegenen Baukosten im Grunde fast nur noch von der Wohnraumförderung gestützt werde. Die Zahl der Anträge in der Wohnraumförderung war sprunghaft angestiegen, was zu langen Bearbeitungszeiten auf Seiten der Förderbank führte.
Von diesem Ausgangspunkt ergab sich ein fachliches Gespräch über die verschiedenen Teilmärkte des rheinland-pfälzischen Wohnungsmarkts und deren jeweilige Herausforderungen. Einig war man sich darin, dass einfacheres Bauen ein Schlüssel zur Verringerung der Baukosten bringen kann, dass das Bündnis bezahlbares Wohnen und Bauen erhalten bleiben solle und vor allem darin, auch nach der Wahl in Kontakt zu bleiben, damit bezahlbares Wohnen in Rheinland-Pfalz gesichert werden kann.
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