Blick in die steuerliche Praxis
Die Fachveranstaltung „Aktuelles Steuerrecht“ des VdW Rheinland Westfalen bot am 5. Mai 2025 über 100 Vorständen, Geschäftsführungen und Fachkräften aus dem Rechnungswesen fundierte Einblicke in aktuelle steuerliche und regulatorische Entwicklungen. Themenschwerpunkte waren unter anderem steuerliche Aspekte des Koalitionsvertrags, Neuerungen bei der Bilanzierung und Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie aktuelle Urteile und Verwaltungsmeinungen zu Umsatz-, Ertrag- und Lohnsteuer.
Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltung im Europäischen Bildungszentrum in Bochum beleuchteten die Referentinnen und Referenten aus dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem VdW Niedersachsen Bremen und dem VdW Rheinland Westfalen praxisrelevante Entwicklungen im Steuerrecht und der Bilanzierung. Diskutiert wurden unter anderem die steuerpolitischen Vorhaben der neuen Bundesregierung, rechtliche Grundlagen der geplanten Wohngemeinnützigkeit sowie Neuerungen zur Sonderabschreibung nach § 7b EStG.
Auch die Bilanzierung klimaschutzinduzierter Investitionen und die erweiterte Nachhaltigkeitsberichterstattung nach europäischem Recht standen im Fokus. Bei Themen wie Grundsteuerbescheiden, der Kleinunternehmerregelung, Mieterstrom oder der Behandlung von Softwarelizenzen erhielten die Teilnehmenden konkrete Hinweise für ihre tägliche Praxis.
Die Mischung aus aktuellem Fachwissen, intensiver Diskussion und praxisnahen Fallbeispielen überzeugte die Teilnehmenden auch in dieser Auflage des Traditionsformates – vor allem dank des Mehrwertes für den Unternehmensalltag.
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45.000 Menschen saßen am 3. Januar 2026 im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf ohne Strom da – und ohne Heizung. Manche davon vier Tage lang. Auch für die landeseigenen Wohnungsunternehmen wie die STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH war das eine enorme Belastung, weil sie für das Wohl ihrer Mieterinnen und Mieter sorgen wollten. Eine Belastung, aus der sie Lehren gezogen hat. Die Über-80-Jährige wollte ihre Wohnung nicht verlassen. Seit Tagen hatte sie keinen Strom mehr, keine Heizung, ein ehrenamtlicher Helfer brachte ihr heißes Wasser, lieh ihr ein altes Handy, damit sie telefonieren konnte. Doch ihre Wohnung verlassen? Niemals. Zu groß war die Angst, nicht mehr in ihre Wohnung zurückkehren zu können. Mit ihrem Anschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin wollte die linksextreme „Vulkan-Gruppe“ einem Bekennerschreiben zufolge „den Herrschenden den Saft abdrehen“. Am härtesten traf sie allerdings ältere Mieterinnen und Mieter, die in immer kälter werdenden Wohnungen ausharrten. Etwa 20 Prozent der Bewohnerschaft, in der Regel Seniorinnen und Senioren, hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während des Blackouts in den Wohnungen noch angetroffen, berichtet Ingo Malter, Geschäftsführer der STADT UND LAND. In Decken gehüllt.Bereits am Mittag des 3. Januar, einem Samstag, begannen seine Kolleginnen und Kollegen, während Schnee und Eis Berlin fest im Griff hatten, durch Hausflure zu gehen und an die Wohnungstüren zu klopfen. Viele Menschen waren offensichtlich bereits zu Freunden oder Verwandten ausgewichen, die vom Stromausfall nicht betroffen waren. Doch nicht wenige ältere Menschen saßen in Decken gehüllt, abgeschnitten von jeder Kommunikation, allein in ihrer Wohnung. „Wir haben geholfen. Manchmal ganz pragmatisch mit Powerbanks, batteriebetriebenen Taschenlampen etc., die wir übergeben haben“, erzählt Malter. Manchmal indem wir eine Hilfsorganisation oder Verwaltung verständigt haben, dass hier ein Mensch Hilfe benötigt. Immer wieder wurde gefragt, ob genüg
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