Allbau feiert 25 Jahre Engagement für lebenswerte Quartiere – und stellt neue Stiftung vor
Wie gelingt gutes Zusammenleben in unseren Quartieren – heute und morgen? Diese Frage stand im Zentrum eines Fachkongresses, zu dem der Allbau anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums im Sozialmanagement am 18. Juni 2025 ins Tagungshotel Franz in Essen eingeladen hatte. Rund 100 Fachleute aus Stadtverwaltung, Sozialarbeit, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft – darunter auch VdW-Sozialexperte Friedrich-Alexander Flatters als Moderator – diskutierten über Herausforderungen, Erfahrungen und zukunftsweisende Impulse für soziale Stabilität im Quartier.
Ein Vierteljahrhundert Verantwortung über das Wohnen hinaus
Seit 25 Jahren zeigt der Allbau, größter Wohnungsanbieter der Stadt Essen, dass soziale Verantwortung weit über die Bereitstellung von Wohnraum hinausgeht. Mit einem eigenen Team aus Sozialmanagerinnen und -managern engagiert sich das Unternehmen kontinuierlich für Chancengleichheit, Teilhabe und stabile Nachbarschaften. Dass dies keine Nebensache, sondern ein strategischer Bestandteil moderner Wohnungswirtschaft ist, machte Geschäftsführer Dirk Miklikowski deutlich:
„Die Erfahrungen der letzten 25 Jahre zeigen, dass unsere sozialen Projekte ein wichtiger Baustein für Stabilität im Quartier und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander sind und es – abseits der originären Aufgaben eines kommunalen Wohnungsunternehmens – wichtiger denn je ist, diesbezüglich tätig zu bleiben und die Handlungsfähigkeit zu sichern.“
Neue Allbau-Sozial-Stiftung – Impulsgeberin für Chancengerechtigkeit
Auch die neu gegründete Allbau-Sozial-Stiftung, mit der das Unternehmen sein Engagement nun auf eine institutionelle Grundlage stellt, wurde vorgestellt. Die Stiftung fördert künftig Projekte in den Bereichen Bildung, Integration, Teilhabe und Nachbarschaftsentwicklung – insbesondere an den Immobilienstandorten der Allbau-Gruppe.
Mit einem Stiftungskapital von 100.000 Euro sowie jährlichen Zuwendungen von rund 250.000 Euro soll die Stiftung sowohl unterstützend als auch vernetzend wirken. Ziel ist es, lokale Initiativen, Bildungsträger, Vereine oder Nachbarschaftsprojekte zu fördern – vom Sprachkurs über Mädchenprojekte bis zu Ferienprogrammen.
Wohnungswirtschaft in gesellschaftlicher Verantwortung
Mit einem Impulsvortrag ordnete der Sozialpsychologe Robert Montau das Thema in aktuelle gesellschaftliche Trends ein. Einsamkeit, soziale Spaltung und schwindende Nachbarschaft seien zentrale Herausforderungen, denen sich Stadtentwicklung und Wohnungswirtschaft gemeinsam stellen müssten.
Dass Sozialmanagement dabei ein zentrales Handlungsfeld bleibt – auch in den kommenden 25 Jahren –, bestätigte sich beim anschließenden Spaziergang durch benachbarte Quartiere: Vorzeigeprojekte wie der Stadtteiltreff „Storp9“ zeigten anschaulich, wie soziale Angebote das Miteinander im Wohnumfeld stärken können.
VdW Rheinland Westfalen: Sozialmanagement ist Zukunftssicherung
Für den VdW Rheinland Westfalen unterstreicht der Jubiläumskongress den wachsenden Stellenwert von Sozialmanagement innerhalb der Wohnungswirtschaft. Friedrich-Alexander Flatters, Fachreferent Sozialpolitik, Statistik, Demographie und Veranstaltungen des Verbands, moderierte nicht nur die Veranstaltung, sondern betonte auch:
„Was der Allbau in den letzten 25 Jahren aufgebaut hat, ist beispielhaft. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche ist das Engagement für soziale Stabilität keine Kür, sondern notwendiger Bestandteil zukunftsfähiger Quartiersentwicklung. Wir beobachten, dass immer mehr unserer Mitglieder sich sozialarbeiterisch engagieren müssen und diese soziale Verantwortung in ihre wirtschaftlichen Prozesse integrieren.“
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